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Lokalsport
Bouten setzt ein dickes Ausrufezeichen

Alpen. Der Alpener gewann in München die Kür und ließ zwei deutsche Weltklassereiterinnen hinter sich.

Der Alpener Matthias Bouten hat im Rahmen des Reitturniers Munich Indoors im Sattel von Söhnlein Brilliant die Grand Prix Kür gewonnen. 77,250 Prozentpunkte erzielte der ehemaligen Bereiter aus dem Stall von Isabell Werth. Zwar ging es in der Münchener Olympiahalle äußerst knapp zu, aber das Ergebnis bedeutete den Sieg vor zwei Damen aus dem deutschen Championatskader. Mit 77,225 Prozent folgte dem erfahrenen Dressurausbilder die Team-Olympia-Zweite von London, Dorothee Schneider, auf Ullrich Equine's St. Emilion. Dritte wurde Jessica von Bredow-Werndl auf Zaire (76,15).

"Ich bin völlig überwältigt", sagte ein überglücklicher Bouten. "Söhnlein ließ sich super reiten, die Stimmung war unbeschreiblich", meinte der Alpener, der sieben Jahre für Werth auf deren Hof in Rheinberg tätig war, weiter. Dem Vernehmen nach hat die Dressur-Queen unter anderem ihm zu verdanken, dass sich Bella Rose zum erfolgreichen Championatspferd entwickelt hat. Bouten hatte die Stute entdeckt. "Ich bin unglaublich stolz auf Söhnlein Brilliant und Ehrengold. Ein Hammer, super Ergebnisse, in allen Prüfungen über 70 Prozent. Und zur Krönung gewinnt Söhnlein die Kür", so Bouten. Der 13-jährige Hannoveraner ließ sich nicht vor voll besetzten Rängen von der kribbeligen Stimmung beeindrucken, während die anderen Pferde patzten.

(SD)
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