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Leichtathletik
Bronze – Stefanie Katschak lässt sich nicht wegstoßen

Insgeheim hatten Johannes Krasemann, Trainer des SV Sonsbeck, und sein Schützling Stefanie Katschak mit der Bronzemedaille bei den Nordrhein-Schüler-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf spekuliert. Als die ehemalige Athletin der LN Nütterden als Dritte die Ziellinie überquerte und dabei noch ihre Bestzeit um über zweieinhalb Sekunden verbesserte, war die Freude groß. "Wir sind hundert Prozent zufrieden", freute sich der Coach. 2:22,17 Minuten lautete die Zeit der schnellen 15-Jährigen. Von Mareike Gehrmann

Dabei hatte sich Stefanie wahrlich durch ihren Lauf kämpfen müssen. Gleich zu Beginn brachte ein Seitenhieb von Tanja Spill (LAV Bayer Uerdingen Dormagen) die Sonsbeckerin fast zu Fall. Später schubste die Konkurrentin sie erneut. "Stefanie muss sich daran gewöhnen. Wenn Gleichstarke zusammenprallen, passiert das schon mal", so Krasemann. Am Ende verwies Stefanie die Dormagenerin noch um drei Hundertstel auf Platz vier.

Ein gelungenes Saisonende gelang Steffen Hendricks (M15). Im Hochsprung erreichte er einen guten fünften Platz (1,69). Jan-Hendrik Schmitz wurde hier mit 1,60 Metern Zehnter. Auch im Weitsprung landete Steffen auf dem Treppchen. 5,47 Metern bedeuteten Platz acht.

Antonia sprintet auf Rang sieben

Mit einem Stoß über die 11,41 Meter und Rang zwölf rundete der Sonsbecker seinen Wettkampftag ab. Um eine gute Weite mit der Kugel kämpfte ebenfalls der erkrankte Lars Reineke (M15). Am Ende wurden es 12,25 Meter und Rang zehn. Über die 60m-Hürden der M15-Klasse sprintete Jan-Hendrik Schmitz in 9,46 Sekunden. Die 60 Meter lief er in 8,22 Sekunden. Luca-Maria Mühlenbeck (W14) kam mit 10,35 Sekunden über die 60m-Hürden über den Vorlauf nicht hinaus.

 Auf den guten siebten Platz sprintete Antonia Willemsen (W14) vom TuS Xanten über die 60m-Hürden (9,52). Im Vorlauf hatte sie sich auf 9,51 Sekunden gesteigert. Im Weitsprung plagten Antonia jedoch Schmerzen am Iliosakralgelenk. 4,66 Meter reichten noch für Rang zehn. Als Sechstschnellste mit 8,33 Sekunden war Antonia Willemsen in das Finale über die 60 Meter gezogen, musste jedoch der mangelnder Kraft und den Schmerzen Tribut zollen und wurde mit 8,64 Sekunden 15. Philisa Thelen (W15) lief die 60m-Hürden in 10,48 Sekunden.

Quelle: RP
 
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