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Lokalsport
Budberger Abstiegssorgen werden nicht kleiner

Budberg. Die vermeintlich letzte Chance auf den Aufstieg hat der SV Budberg gestern Eintracht Solingen geraubt. Zuhause ärgerten die Niederrheinliga-Fußballerinnen die Gegnerinnen mit einem 2:2 (0:1). Mit dem Ergebnis konnte Coach Marek Baranowski gut leben, denn seine personell gebeutelte Elf hatte alles aus sich herausgeholt. Von B Stefanie Kremers

In der ersten Hälfte hatte der SVB seine Möglichkeiten ungenutzt gelassen. Postwendend staubte dann Solingens Stürmerin den Ball zur Führung ab (41.). Nadine Spitalar biss nach ihrer zweiwöchigen Krankheitspause auf die Zähne und egalisierte (50.). Nach einem individuellen Fehler im Spielaufbau geriet der SVB erneut in Rückstand. Mit letzter Willenskraft brachte Yvonne Wirtz den Ball kurz vor Schluss noch zum Ausgleich im Gehäuse unter (87.). Es spielten: Pakulat; Keuter, Wirtz, Heinen, vom Eyser, Brandt, Kimpeler, Schmitz, Spitalar, Faupel, Peetz (45. Hanisch).

Personell pfiff die Frauen-Teams des SVB gestern aus dem letzten Loch. So standen Daniel Kühn nur elf Feldspielerinnen für Budberg II zur Verfügung. Denen wollte der Trainer gestern nach der 0:3 (0:2)-Pleite beim Tabellenzweiten Borussia Bocholt II keinen Vorwurf machen. "Ich muss den Mädels ein Lob aussprechen. Wir haben das Beste daraus gemacht", sagte Kühn. Er hatte schon damit gerechnet, dass seine Elf durch die Pleite am vergangenen Sonntag und jetzt in Bocholt Plätze einbüßen muss.

Da der SV Haldern überraschend deutlich beim HSC Berg gewonnen hat, stehen die Budbergerinnen nur aufgrund des besseren Torverhältnisses noch vor dem SV Fuhlenbrock und der DJK Barlo auf einem Nicht-Abstiegsplatz.

Quelle: RP
 
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