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Lokalsport
Der SV Sonsbeck II benötigt beim 8:1 in Lintfort einen Wachrüttler

Kreis. Mit einem 8:1 (2:1)-Sieg kehrte der SV Sonsbeck II vom Platz des Aufsteigers DJK Lintfort zurück. Mit 54 Treffern stellt die im vergangenen Jahr nur knapp am Aufstieg gescheiterte Zweitvertretung des SVS in der Kreisliga A das treffsicherste Team, das an der Lintforter Franzstraße aber erst einmal einen Wachrüttler benötigte. Von Detlef Kanthak

"Am Anfang sind wir viel zu pomadig aufgetreten, da war der Rückstand die logische Konsequenz", hatte Sonsbecks Trainer Stefan Kuban bis dahin nur wenig Freude am Spiel seiner Auswahl. Erst nach dem 0:1 in der 18. Minute sortierten sich die Gäste und gelangten durch Norbert Quinders (23.) und Jonas Vengels (30.) zur Pausenführung. Mit weiteren Torerfolgen durch Björn Schaap und Quinders bis zur 56. Minute war das Spiel entschieden, zumal da die Gastgeber sich nach einer Schiedsrichterbeleidigung nur noch zu zehnt gegen die Niederlage wehren durften. Matthias Buschhaus (2), Elias Merkel und Quinders, der somit wie in der Vorwoche erneut als dreifacher Torschütze auftrat, schraubten das Ergebnis bis zum Schlusspfiff noch in die Höhe.

Bis in die Nachspielzeit musste der SSV Lüttingen um den Sieg gegen den SV Neukirchen bangen. Erst dann sorgte Janik Schweers für die endgültige Entscheidung. "Das war eine zähe Nummer", kommentierte Trainer Thilo denn auch das 2:0 (1:0) gegen einen Gegner, dessen Trainer Ralf Wildraut sich angesichts der leeren Ersatzbank der Gäste in den letzten 20 Minuten selbst noch ins Spiel bringen musste. "Der Gegner hat heute sehr unangenehm für uns gespielt", fasste Munkes zusammen. "Nicht hart, nicht unfair, aber es lag immer die Gefahr eines Konters in der Luft, der uns noch um den Sieg hätte bringen können", beschrieb er den Auftritt der engagierten Klingerhufer. Maik Schmitz hatte nach 37 Minuten das 1:0 erzielt, in der Folge gelang es den Lüttingern nicht, für die vorzeitige Entscheidung zu sorgen - auch weil ihnen ein Strafstoß nach Foul an Jan Seegers verwehrt blieb.

Das 1:1 (1:0), mit dem Borussia Veen das Gastspiel bei Preußen Vluyn beendet hat, beschrieb Trainer Ulf Deutz mit einer Anleihe aus einer anderen Sportart. "Das war eher ein Ping-Pong-Spiel auf einem nur schwer bespielbaren Platz", so sein Kommentar nach den 90 Minuten. "Ein Spiel zum Vergessen", nachdem sein Team schon in der 17. Minute nach einem Eckball in Führung gegangen war. Kevin Holz servierte den Ball auf den Kopf von Laurin Werder, der zum 1:0 traf. "Das Spiel lebte von Standards und langen Bällen", fuhr Deutz fort. Die im ersten Abschnitt nur selten gefährlich vor das Veener Tor gekommenen Vluyner erhöhten nach dem Seitenwechsel das Tempo und glichen in der 76. Minute aus. "Das Remis ist ein korrektes Resultat", so der Veener Trainer.

Quelle: RP
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