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Derby mit kleinen Staatsgeheimnissen

Lokalsport: Derby mit kleinen Staatsgeheimnissen
Spielszene aus dem letzten Derby zwischen Borussia Veen und dem SSV Lüttingen: Kopfballduell mit Veens Kevin Holz (links) und SSV-Akteur Daniel Derpmann. Die Lüttinger schickten die Borussia mit einer derben 1:4-Niederlage zurück ins Krähendorf. FOTO: Armin Fischer
Kreis. Fussball-Kreisliga A: Borussia Veen empfängt bereits heute Abend um 19.30 Uhr den SSV Lüttingen zum Duell. Beide Seiten messen der Begegnung einen hohen Stellenwert bei. Fünf Partien runden am Sonntag den vierten Spieltag ab. Von Detlef Kanthak

Reichlich dezimiert wird das Programm der Fußball-Kreisliga A am Sonntag daher kommen. Drei Begegnungen des vierten Spieltags haben bereits stattgefunden - darunter waren auch die Partien des SV Orsoy (3:1 gegen den Rumelner TV) und des SV Millingen (2:0-Sieg über Alemannia Kamp). Und weil sich schon am heutigen Abend ab 19.30 Uhr Borussia Veen und der SSV Lüttingen zum gemeinsamen Spiel treffen, werden am Sonntag nur noch fünf Begegnungen auf dem Programm stehen.

Das Derby am heutigen Abend löst auf Seiten der Gäste eine gespannte Vorfreude aus. "Es wird ein umkämpftes Spiel werden", ist SSV-Trainer Thilo Munkes überzeugt. Denn, so fährt er fort: "Für die Borussia mit Ulf Deutz als ehemaligem Lüttinger Trainer und mit ihrem Sturmduo Kai Möller und Daniel Müller, die in der letzten Saison noch das SSV-Trikot getragen haben, wird die Partie einen ganz hohen Stellenwert haben." Dass sein Team den ehrgeizigen Plänen der Borussia aber standhalten wolle, lässt Munkes natürlich sofort folgen. "Wir haben am Mittwoch vom VfB Homberg II eine Lektion in Sachen Geradlinigkeit, Tempoforcierung und Effektivität erhalten. Ich hoffe, dass unsere Spieler da genau hingeschaut haben", erklärt er, eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum 1:5 unter der Woche erwartend.

Auf Veener Seite stand die Vorbereitung auf das Derby tatsächlich hoch im Kurs. Ulf Deutz hat den SSV noch einmal gründlich unter die Lupe genommen. Dazu kommen die Erkenntnisse des 1:3 beim VfL Rheinhausen am Mittwoch. Co-Trainer Bodo Jachmanowski hat seinen verhinderten Chef dabei an der Seitenlinie vertreten und Bericht erstattet. Jetzt folgt die Frage nach dem Personal, die auf beiden Seiten allerdings noch wie ein kleines Staatsgeheimnis behandelt wird. "Wir müssen erst einmal sehen, wer überhaupt spielen kann", lautet die übereinstimmende Auskunft in Veen und in Lüttingen.

Viktoria Alpen hat die ersten drei Begegnungen der Saison ohne Blessuren überstanden. Sieben Punkte sind schon eine Hausnummer für den Aufsteiger. Übermut hat Trainer Jörg Schütz vor der Partie bei der noch sieglosen Reserve von Fichte Lintfort aber nicht erkannt. "Wir werden keinen Gegner unterschätzen, und Fichtes 1:1 in Budberg ist zudem eine Warnung", sagt er. Die Urlauber Dominik Jung, Jonas Feuchter und Felix Roggendorf sind immer noch "auf Tour".

Budbergs Remis gegen die Lintforter Zweitvertretung dürfte personelle Veränderungen vor dem Auftritt bei der SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen zur Folge haben. Patrick Jetten, nach dem 1:1 verärgerter und enttäuschter Trainer des SVB, will sich ins stille Kämmerchen zurückziehen, ehe er die Aufstellung bekannt gibt. Auch wenn es schwer fallen wird: "Ich muss das Spiel noch einmal auf mich einwirken lassen!"

Nur vier von neun möglichen Zählern hat der SV Sonsbeck II bislang auf seinem Konto angesammelt. Schlecht war, "dass wir in Budberg und Alpen Punkte liegen gelassen haben". Gut ist, "dass wir deshalb jetzt gegen den MSV Moers nicht mehr der Favorit sind." Sonsbecks Trainer Thomas Dörrer wird gegen den gut gestarteten Tabellenzweiten aus Meerbeck wieder rotieren lassen. "Auf ein oder zwei Positionen", kündigt er an.

Quelle: RP
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