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Dörrer hält an seinem kleinen Traum fest

Lokalsport: Dörrer hält an seinem kleinen Traum fest
Der SV Budberg geht morgen einen schweren Gang. Anzutreten hat das Team von Trainer Jetten beim starken SV Schwafheim. FOTO: Armin Fischer
Sonsbeck/Budberg. Fußball-Bezirksliga: Der SV Sonsbeck II erwartet den SC Schiefbahn, der SV Budberg reist zum SV Schwafheim. Von Johannes Heiming

Aus eigener Kraft können weder der SV Sonsbeck II noch der SV Budberg den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga noch schaffen. Dies war zwar schon lange klar, die letzten Wochen haben die Situation aber noch einmal verdeutlicht. Immer öfter geht der Blick der Verantwortlichen nun auch nach Willich und Hinsbeck. Auf fünf beziehungsweise sieben Punkte beläuft sich der Rückstand der Sonsbecker Zweitvertretung auf die genannten Mannschaften. Betrachtet man die Situation hingegen aus Budberger Sicht, dann müsste man auf die Sonsbecker Zahlen noch zwei Punkte addieren. Das ist sieben Spieltage vor Schluss eine Menge Holz, das da abzuknabbern ist. Allerdings unmöglich ist eine solche Herkulesaufgabe auch wieder nicht. Das Zauberwort heißt für Sonsbeck und Budberg "punkten" und dabei hoffen, dass gleichzeitig Willich, Hinsbeck, vielleicht ja auch noch Sevelen Federn lassen.

SV Sonsbeck II - SC Schiefbahn (morgen, 15 Uhr). Bei der Ausgangslage möchte sich der Trainer des SV Sonsbeck II, Thomas Dörrer, vor dem Heimspiel gegen den SC Schiefbahn auch "nichts mehr vormachen". "Wir sind uns längst bewusst, dass in unserer Situation nur noch Siege helfen, und wir zudem auch auf die anderen Ergebnisse angewiesen sind", sagt Dörrer, der sich nicht davon abbringen lässt, den "kleinen Traum" vom Klassenerhalt zu träumen. Immerhin hat sein Team beim Sieg in Straelen zuletzt gezeigt, dass genügend Qualität da ist, um die verbleibenden Spiele zum größten Teil erfolgreich gestalten zu können. An die Leistung vom vergangenen Sonntag möchte Sonsbeck nun morgen gegen den Aufsteiger und aktuellen Tabellenneunten anknüpfen. "Nach drei Wochen, die ich nun mit der Mannschaft arbeite, sieht man so langsam eine Struktur", freut sich Dörrer. Fehlen wird den Sonsbeckern Sebastian Hulstein (Sperre). Wieder zum Kader zählen Thomas van de Loo und Jonas sowie David Vengels. Das Tor wird nach seiner guten Leistung in Straelen aber weiterin Michael Jansen hüten.

SV Schwafheim - SV Budberg (morgen, 15 Uhr). Noch schwieriger als in Sonsbeck stellt sich die Situation für den SV Budberg dar. Der 4:2-Sieg des VfL Willich am vergangenen Sonntag gegen die DJK Dilkrath hat dem SVB nicht in die Karten gespielt. Doch Budbergs Trainer Patrick Jetten hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. "So lange es rechnerisch möglich ist, tun wir alles", sagt er und macht noch einmal deutlich, dass er den zarten Strohhalm, der zum Klassenerhalt verhelfen könnte, noch nicht aus der Hand geben möchte. Seine Mannschaft konnte zuletzt mal wieder für ein Erfolgserlebnis sorgen. Allerdings wird sich im Gastspiel beim SV Schwafheim zeigen, was der Sieg gegen Schlusslicht Linner SV vor zwei Wochen wert ist. Jetten ist sich der Stärke des kommenden Gegners bewusst und hat seine Mannschaft entsprechend eingestellt. "Wir werden die Räume eng machen. Ich glaube, dass wir gegen diesen individuell sehr stark besetzten Gegner keine andere Chance haben. Dazu hat Schwafheim einfach zu viel Qualität", sagte er.

Chancenlos ist der SVB am Sonntag sicher nicht, denn auch die Hausherren sind nicht gerade in Paradeform. Die Südmoerser konnten bisher nur bedingt an seine starke Hinrunde anknüpfen. Personell ist die Situation in Budberg weiter angespannt. Hinter den Einsätzen von Dennis Balzer, Kevin Carrion, Jens Schulz und Ulf Albeck stehen noch große Fragezeichen.

Quelle: RP
 
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