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Lokalsport
Ein beinahe kompletter Medaillensatz

Lokalsport: Ein beinahe kompletter Medaillensatz
Greta Heine (Mitte) lief über die 60m-Hürden eine neue Bestzeit. Mit 9,07 Sekunden wurde die Mehrkämpferin des SV Sonsbeck Siebte. FOTO: Birkenstock
Sonsbeck. Leichtathletik: Lea Halmans gewinnt in Leverkusen Silber im Weitsprung und Bronze im Hürdensprint. Die Goldmedaille im Hochsprung verpasst sie knapp. Auch Greta Heine zeigt gute Leistungen, verfehlt aber das Podest. Von Rene Putjus

Lea Halmans hat ihre Medaillensammlung bei den Westdeutschen Hallen-Meisterschaften in Leverkusen erweitert. Nach dem Weitsprung-Wettbewerb bekam die U18-Mehrkämpferin des SV Sonsbeck Silber überreicht, über die 60m-Hürden lief sie auf den Bronzerang. Auch Greta Heine, die zweite Starterin der "Roten Teufel", hatte gut lachen, auch wenn's diesmal für sie nicht zu Edelmetall reichte.

Die Titelkämpfe begannen für Lea allerdings mit einem zeitlichen Missverständnis. In ihrem Vorlauf war ein Kampfrichter durch die Lichtschranke gelaufen, so dass die Uhr bei 8,66 Sekunden stoppte. Lea wurde zwar Erste in ihrer Konkurrenz, doch so schnell konnte sie dann doch nicht gewesen sein. Nach einigem Hin und Her wurde die Siegerzeit korrigiert (8,91) und die 16-Jährige durfte sich auf ihren Endlauf konzentrieren, in dem sie sich ein weiteres Mal steigerte (8,83) und Dritte wurde. Greta schaffte es ebenfalls als Siebte aufs Siegertreppchen. Die SVS-Athletin steigerte sich deutlich und überquerte die Ziellinie in neuer persönlicher Bestzeit (9,07).

In der Sandgrube brachte Lea eine Schnapszahl die zweite Medaille. 5,55 Meter war der fünfte Satz weit. "Lea hat da endlich das Brett getroffen. Wenn sie weiter an ihrer Technik arbeitet, dann wird sie uns noch viel Freude machen", sagte Trainer Werner Riedel voller Vorfreude auf die Deutschen Meisterschaften in zweieinhalb Wochen in Dortmund. Beinahe wäre seinem Schützling noch der ganz große Coup in der dritten Disziplin gelungen. Im Hochsprung war Gold für Lea greifbar nahe. Die sechs Erstplatzierten sprangen nur 1,65 Meter hoch. Doch weil die Schülerin aus Kevelaer die Höhe erst im zweiten Versuch meisterte, musste sie sich mit dem geteilten vierten Rang begnügen. Ärgerlich: "Lea hatte bei 1,70 Metern die Latte schon überquert, holte sie dann aber leider noch mit dem Unterschenkel runter", so Riedel, der den ansonsten gelungenen Sprung mit der Kamera aufgenommen hat, so dass eine detaillierte Analyse im Training folgen wird. Die knapp verpasste Medaille änderte aber nichts daran, dass sich Riedel und Lea gut gelaunt auf den Heimweg machten.

Auf den Einsatz in der 4x200m-Staffel der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Wesel verzichtete Lea Halmans diesmal. Als Startläuferin legte Greta Heine den Grundstein für den vierten Rang. Mit Anna-Sophia Storm, Jane Bölting sowie Dorothee Klump war sie im Quartett 1:47,30 Minuten schnell.

Im 60m-Sprint verschlief Greta im Vorlauf allerdings den Start ein wenig und schied unglücklich als Fünfte dieser Konkurrenz mit 8,19 Sekunden aus.

Quelle: RP
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