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Lokalsport
Ein erfolgreicher Tag für die Triathleten des TTR Rheinberg

Rheinberg. Der 12. Juni war für die Triathleten des TTR Rheinberg ein besonders erfolgreicher Tag. Auf gleich zwei Sportveranstaltungen waren sie vertreten. Zum Bocholter Aasee-Triathlon, den einige zur Vorbereitung auf die Challenge Roth am 17. Juli, dem weltweit größten Wettkampf auf der Langdistanz genutzt haben, fuhren acht Rheinberger(innen). Die vier Starter für die Mannschaftswertung in der Verbandsliga Süd hatten im hügeligen Terrain des Siebengebirges in Bonn ihren zweiten Ligatermin absolviert.

Trotz gemeldeten Regens mit Gewitter blieb es in Bocholt bei bedecktem Himmel trocken und der Wettkampf konnte gestartet werden. Außer Sylvia Wöscher, Deutsche Alterklassen-Meisterin des Jahres 2015, die in Bocholt auf der Olmpischen Distanz in der Altersklasse W 55 in hervorragenden 2:32:53 Std. siegte und Gesamt-Siebte wurde, starteten alle anderen TTR' ler/innen auf der Mitteldistanz - das sind 2 km im Wasser, 90 km auf dem Rad und 20 km in den Laufschuhen. Auf der Olympischen Distanz gabe es ein Neopren-Verbot. Dieses gilt auf dieser Strecke ab 22 Grad Wassertemperatur. Mit 22,1 Grad war das Wasser minmal zu warm. Für Stefan Rolke, der auf dem Rad seine Trinkflasche einsammeln musste, weil er sie zwischenzeitlich verloren hatte und zudem noch einen Fahhradkettenklemmer beheben musste, hieß es trotz der drei Minuten Zeitverlust dank einer abschließenden Super-Laufleistung am Ende Platz zwölf in der AK M 45.

Der in der AK 25 startende Julian Siedenbiedel fand auf der Schwimmstrecke zwar keinen richtigen Rhytmus, konnte aber auf dem Rad richtig Gas geben - trotz Wassermangels in der letzen Runde.

Selbst mit Magenproblemen beim Laufen und den deshalb erforderlichen Gehpausen war Julian mit 4:39:45 Std. zehn Minuten schneller als im Vorjahr: Platz acht in der AK M 25 und Gesamt-43. von 200 gestarteten Männern.

Bereits als 28. des Gesamtfeldes kam Bernhard Steidel (AK M 50) aus dem Wasser und schaffte die 90 km auf dem Rad mit einem tollen 35 km/h-Schnitt. Die 20-km-Laufstrecke empfand er dann als sehr warm. Am Ende stoppte die Uhr für ihn bei 4:52.35 Std. Damit wurde er beachtlicher Sechster bei seinen Alterskollegen. Der starke TTR-ler Matthias Bachmann ist zwar auch in Bocholt gestartet, bei ihm gab es jedoch Probleme mit der Zeitnahme. Ebenfalls auf der Mitteldistanz unterwegs war eine Mixedstaffel des TTR. Den Anfang machte Monique Giesa, die bisher nur auf der Sprintdistanz (500 m Schwimmen) unterwegs gewesen ist und nun nach bravourös geschwommen 2000 m den "Staffelstab" in Form des Zeitnahmetransponders an ihren Mann Burkhard Giesa übergab. Mit einem Schnitt über 30 km/h war er gut unterwegs und konnte Sarah Thomas auf die Laufstrecke schicken. Fabelhafte 1:36:49 Std. benötigte sie für die 20 km. In der Endabrechnung kam die Staffel des TTR auf Platz sieben.

Zeitgleich ging es für die im letzten Jahr von der Landesliga in die Verbandsliga aufgestiegene 1. Mannschaft des TTR in Bonn zum zweiten Mal in der Saison um gute Plazierungen. Aufgrund des Rheinhochwassers musste der Wettkampf als Duathlon ausgetragen werden. Das Schwimmen wurde durch einen weiteren Lauf ersetzt. Das spielte dem als Spitzenläufer bekannten TTR-ler Fernando Concha (Gesamt-Siebter) in die Karten, der sich nach 15 km Laufdistanz als Erster auf die 60-km-Radstrecke begab, dicht gefolgt vom lauf - und radstarken Vereinskameraden Sascha Hubbert (Gesamtzweiter). Er holte Concha auf der Radstrecke ein und war bis kurz vor Ende der zweiten Laufstrecke (7,5 km) Gesamterster. Bei seiner ersten Teilnahme als Liga-Starter hat Kevin Schmelzer mit einer konstant starken Leistung als Gesamt-14. überzeugt. Ohne den Einbruch auf der Laufstrecke von Marcel Knauff, dem vierten Starter des TTR, hätte es für das Team sogar einen Treppchenplatz gegeben. Aber auch Platz vier ist aller Ehren wert.

Quelle: RP
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