| 00.00 Uhr

Lokalsport
Ein Parcours mit Gräben und Wällen

Lokalsport: Ein Parcours mit Gräben und Wällen
Auf dem großzügig angelegten Springplatz im Winkelschen Busch wird es am Wochenende beim Sonsbecker Sommerturnier für die Zuschauer etlich Springprüfungen bis zur mittelschweren Klasse A** zu bewundern geben. FOTO: O. Ostermann (archiv)
Sonsbeck. Reitsport: Der RV Graf Haeseler Sonsbeck veranstaltet am 2. und 3. Juli auf dem Gelände an der Gelderner Straße sein großes Sommerturnier mit Prüfungen bis zur mittelschweren Klasse. Die Hunterklasse sorgt für Abwechslung. Von Stephan Derks

"Wer gewinnt die Siegerrunde in Sonsbeck?", eine Frage, die erst am Sonntag ab 16.30 Uhr beantwortet werden kann. Denn dann startet auf dem Reitgelände des gastgebenden Reitervereins Graf Haeseler Sonsbeck die Springprüfung der mittelschweren Klasse, zu der den Verantwortlichen um Vereinschefin Ursula Neu-Horenkamp 35 Nennungen vorliegen.

Doch der Reihe nach. Das Sommerturnier des RV Graf Haeseler beginnt bereits am Samstag, 2. Juli, um 8 Uhr mit der Springpferdeprüfung der Klasse A**, in der neben Springmanier auch die Rittigkeit der Youngster auf dem Wertungszettel von Tonius Tielmann und Inga Holdt-Menke stehen wird. Ob sich hier das Nachwuchspferd beim Überwinden der Hindernisse oder gar zwischen den einzelnen Sprüngen gegen die Reiterhand wehrt oder eine Wendung im falschen Galopp geritten wird, dürfte sich dabei negativ in der Findung der Wertnote niederschlagen. Schließlich soll gerade bei Springpferdeprüfungen die Wertnote darüber Aufschluss geben, ob sich das junge Pferd im Hinblick auf seinen Einsatz als Springpferd ausbildungsmäßig auf dem richtigen Weg befindet.

Und während auf dem Springplatz auch Grundtempo, Regulierbarkeit und Beintechnik zur möglichst hohen Wertnote beitragen soll, gilt es sich ab 8.30 Uhr in der Reithalle gleichfalls voll auf die Prüfung zu konzentrieren. Denn dort haben die Reiter in einer Dressurpferdeprüfung der Klasse A* die vorgegebenen Lektionen auswendig zu reiten. Hier sind es Angelika Möllmann und Sabrina Steffens, die am Richtertisch ihr Urteil in Sachen Qualität der Grundgangarten, Durchlässigkeit und den Gesamteindruck in einer Wertnote zusammenfassen. Und auch hier dürfte man gespannt sein, inwieweit Pferd und Reiter in dieser Jungpferdeprüfung bereits aufeinander abgestimmt sind.

"Ebenso werden am Wochenende Dressur- und Springprüfungen der Eingangsstufe, sowie der Reiterwettbewerb für die ganz Kleinen und Nachwuchsreiter angeboten", schildert Miren Tebart, Pressewartin der Sonsbecker Reiter, das weitere Geschehen. Dabei blickt sie unter anderem auch auf die Hunterklasse, einer Mischung aus Stilspringen und einer Springpferdeprüfung, zu der am Sonntag ab 11.30 Uhr Reiter über 30 Jahre in einer Wertungsprüfung "Niederrhein Huntertour 2016" einen Parcours inclusive Naturhindernissen zu überwinden haben. "Durch unseren großzügig angelegten Springplatz sind wir in der Lage, erneut eine Springprüfung über Gräben und Wälle auszuschreiben", so Tebart weiter. Der Samstag endet im Springbereich mit einer Springprüfung der Klasse M*, Beginn 17 Uhr, und im Dressurbereich mit einer Kür auf L-Niveau, zu der ab 13 Uhr die Teilnehmer in das Viereck reiten. Am Sonntag startet die Sonsbecker Pferdeleistungsschau um 8 Uhr mit einem Stilspringen der Klasse E und um 9 Uhr mit einer L-Dressur auf Trense, die als Jungpferdepferdeprüfung läuft. Zudem werden die Voltigierer des Vereins sowohl am Samstag um 11 Uhr, als auch am Sonntag um 11.15 Uhr ihr Können in einem Schaubild auf dem Pferderücken präsentieren.

Weitere Informationen und die genaue Zeiteinteilung sind unter www.rv-sonsbeck.de zu finden.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: Ein Parcours mit Gräben und Wällen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.