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Lokalsport
Emotionsgeladenes Derby mit klarem Favoriten

Neukrichen-Vluyn/Moers. Handball-Verbandsliga: Der SV Neukirchen empfängt zur Auftaktpartie des neuen Jahres die Moerser Adler HSG.

Das Handball-Jahr startet gleich mit einem Kracher. So treffen sich am ersten Spieltag in 2016 in der Männer-Verbandsliga um 18 Uhr die Nachbarn SV Neukirchen und die Moerser Adler HSG zu einem garantiert wieder emotionsgeladenen Lokalderby. Die Rivalität ist immens groß.

Neukirchen genießt nicht nur Heimrecht, sondern muss auch die Favoritenrolle tragen. Der Verein hegt weiter hohe Ziele, möchte beim vermehrten Aufstieg nach wie vor ein Wörtchen mitreden. Aber dazu bedarf es künftig konstantere Auftritte. In der Vergangenheit war es oft die ausgeprägte Individualität im Angriff, die ein mannschaftlich geschlossenes Auftreten verhinderte. Schwankungen waren die Folge. Das Team tritt allerdings daheim deutlich selbstbewusster und erfolgreicher auf. Wichtig ist auch, dass die Defensivabteilung die gewohnte Stabilität erlangt. Bastian Untiet übernimmt dabei mittlerweile eine tragende Rolle. Die Hausherren freuen sich über die Genesung von Torsten Miller. Der Linkshänder gehört nach seinem bereits zweiten Mittelfußbruch wieder zum Aufgebot. Die Einsätze von Christian Lange (Oberschenkelzerrung) und Andre Behmer (Zehenverletzung) sind fraglich.

Der Moerser Adler HSG fehlt ebenfalls die Konstanz. Aber der Verein verfolgt andere Ziele. Daher sind gewisse Schwankungen einkalkuliert. Der GSG bereitet das anhaltende Verletzungspech Sorgen. Die Stammkräfte Etienne Bernaisch (Mittelhandbruch) und Henrik Bullermann (Knorpelschaden im Fußgelenk) fallen weiter aus. Nun hat sich auch noch Talent Simeon Stark die Mittelhand gebrochen. Frank Rosendahl hat dafür aber seine Fußverletzung auskuriert und ist wieder dabei. Trainer Stefan Hüfken freut sich trotz der personellen Probleme auf die Partie: "Meine Mannschaft sollte bemüht sein, ihre Stärken einzubringen und abzurufen, vor allem mutig aufzuspielen. Wir haben nichts zu verlieren."

Für SVN-Coach Jörg Förderer zählt nur ein Heimerfolg: "Wir haben drei Heimspiele hintereinander. Und unsere Marschroute lautet, dreimal zu gewinnen. Aber dazu benötigen wir stabile Leistungen. Die Jungs müssen im Angriff die Ruhe und Übersicht behalten."

(MB)
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