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Lokalsport
Erster Heimsieg dank Jonas und Jonas

Sonsbeck. Der SV Sonsbeck gewinnt gegen den 1. FC Viersen mit 2:0 durch Tore von Gerritzen und Kremer. Von Marco Büren

Es ist eigentlich keine große Kunst, am dritten Spieltag vom bisher besten Saisonspiel zu sprechen. Und trotzdem lagen mehrere Zuschauer bei der Partie des SV Sonsbeck gegen den 1. FC Viersen damit goldrichtig. SVS-Trainer Thomas Geist drückte es wenige Minuten nach dem 2:0-Sieg über den 1. FC Viersen so aus: "Wir haben dieses Spiel souverän gestaltet. Viersen konnte nur bei Standardsituationen glänzen. Somit geht der Sieg, auch in dieser Höhe, völlig in Ordnung."

Phasenweise versuchten die Gäste aus Viersen die Sonsbecker damit zu beeindrucken, einen Spielaufbau der Gastgeber früh zu Nichte zu machen. Erfolg hatte der 1. FC damit aber nicht, und so war es zum Ende der ersten Halbzeit eigentlich nur eine Frage der Zeit, dass das erste Tor für den SVS fallen würde. Genauer gesagt war es in der 37. Spielminute soweit, dass das überfällige Tor fiel.

Wie schon beim Auswärtssieg bei Viktoria Goch am Sonntag war auch diesmal wieder Felix Terlinden an einem Tor beteiligt, diesmal als Vorlagengeber. Seine Flanke von der linken Seite fand Jonas Gerritzen, der den Ball per Kopf ins lange rechte Eck beförderte. Beflügelt von den Offensivaktionen seiner Mannschaft drängte SVS-Trainer Thomas Geist auf das zweite Tor.

Er musste sich aber wie alle anderen Sonsbecker auch noch länger gedulden, ehe es zum zweiten Torjubel kommen konnte. Und bevor sich der SV Sonsbeck ein zweites Mal freuen konnte, lag Ärger in der Luft.

Gerritzen wurde, bedrängt von zwei Viersener Abwehrspielern, an der Strafraumlinie von einem dritten Gegenspieler, FC-Schlussmann Thomas Gerdes, abgeräumt. "Dass es für dieses Foul nur eine Gelbe Karte gab, kann ich nicht verstehen", sagte Thomas Geist und war mit dieser Einschätzung nicht allein. Gerritzen, der vermutlich eine oder gar zwei Wochen ausfallen wird, musste umgehend durch Jonas Kremer ersetzt werden.

Ein Tausch, der Folgen haben sollte. Denn rund fünf Minuten nach seiner Einwechslung wurde Kremer von Bastian Grütter per Steilpass auf die Reise geschickt und schloss den Angriff mit dem entscheidenden 2:0 für die Sonsbecker ab. Felix Terlinden und auch Maximilian Fuchs hatten noch Chancen auf ein 3:0, trotz des Nachlassens der Viersener Gegenwehr blieb es aber beim 2:0.

Nach dem Sieg über den 1. FC Viersen war auch Obmann Theo Claßen erleichtert. Als es wenige Minuten nach der Halbzeitpause noch 1:0 stand, blickte er in die Zukunft: "Ein Sieg gegen Viersen ist so wichtig, weil wir dann für die nächsten Spiele ein schönes Polster haben werden."

Quelle: RP
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