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Faris Al-Sultan kehrt nach Xanten zurück

Triathlon: Faris Al-Sultan kehrt nach Xanten zurück
Noch im vergangenen Jahr war Faris Al-Sultan als Aktiver dabei. In Xanten bestritt er beim Nibelungen-Triathlon eines der letzten offiziellen Rennen seiner erfolgreichen Karriere. In diesem Jahr wird er als Co-Kommentator im Einsatz sein. FOTO: privat
Xanten. Der Sieger aus dem Jahr 2014 hat mittlerweile seine aktive Laufbahn beendet und wird am Sonntag als Co-Kommentator den Moderator Raimund Stroick unterstützen. Rund um die Großveranstaltung wird ein buntes Programm angeboten. Von Marco Büren und Nils Jansen

Der Nibelungen-Triathlon in Xanten, der an diesem Wochenende schon zum 31. Mal ausgetragen wird, lässt den Münchner Faris Al-Sultan nicht los. Er lernte in der Domstadt seine Frau Ina Reinders kennen, 2005 gewann er den Nibelungen-Triathlon, um direkt danach die Ironman-Weltmeisterschaft in Hawaii zu gewinnen. Und 2014 gewann er, etwa ein Jahr, bevor er seinen letzten "richtigen" Triathlon absolvierte, bei seiner dritten Teilnahme noch einmal das Meeting in Xanten.

Ziemlich genau zwei Wochen, nachdem Al-Sultan im Allgäu seinen bisher letzten Triathlon als Athlet absolviert hat, wird der Weltmeister nach Xanten zurückkehren - allerdings nicht als Aktiver, sondern in einer besonderen Rolle: Faris Al-Sultan wird den langjährigen Streckenmoderator Raimund Stroick unterstützen. Neu ist die Arbeit am Mikrofon für den Münchner nicht. Im Juli unterstützte er als Experte die Fernsehübertragung des des Hessischen Rundfunks beim Ironman in Frankfurt - vielleicht der Beginn einer neuen Karriere?

Durch den Wechsel des Weltklasseathleten, der mit Xanten verbundet ist, fehlt der 31. Ausgabe des Nibelungen-Triathlon ein Profi-Athlet. Aber das sei alles andere als schlimm, versichert Ringo Haupt vom Organisationsteam des veranstaltenden TuS Xanten. "Wir waren immer eine Triathlon-Veranstaltung mit Volkscharakter. Das wollten wir nie ändern", betont Haupt. "Es ist anderswo kaum so günstig wie bei uns, an einem Triathlon teilzunehmen. Und ob man nun ein Hollandrad oder eine hochwertige Rennmaschine hat, ist jeder bei uns willkommen. Jeder soll irgendwie seine persönliche Grenze erfahren können", so Haupt.

Die Teilnehmerzahlen geben den Veranstaltern recht. Längst ist der Nibelungen-Triathlon ausgebucht, die Staffelwettbewerbe waren als erste voll besetzt. In genau jenen Wettbewerben gibt es auch eine der kleinen Änderungen, die 2015 ins Haus stehen. Haupt: "In diesem Jahr wird es so sein, dass alle drei Staffelteilnehmer gemeinsam die Ziellinie überqueren können."

60 Staffeln gehen an den Start. Das Angebot, eine Staffel zu bilden, ist für Einsteiger in den Triathlonsport, für Familien oder so genannte "Theken-Teams" bei denen der Spaßfaktor im Vordergrund steht, besonders interessant. Insgesamt werden 1500 Teilnehmer in Xanten erwartet.

Bewährt hat sich der vor wenigen Jahren neu gestaltete Zielbereich, der im Laufe der Zeit das Interesse weiterer Aussteller geweckt hat. So konnte im Vorjahr mit dem französischen Radkomponenten-Hersteller Mavic ein namhafter Partner gefunden werden, weiterhin dabei sind auch lokale Partner wie das Bocholter Unternehmen Radsport-Rose und die Alpener Physiotherapiepraxis Physio-Plus. Zuschauern bietet sich dazu ein buntes Programm mit einer Segway-Teststrecke, eine Hüpfburg und eine Riesentorwand mit Geschwindigkeitsmessung.

Nach wie vor können die Sportler in Xanten über zwei Distanzen antreten. Die Draxi-Distanz umfasst eine Schwimmstrecke von 500 Metern, eine Radstrecke von 17 Kilometern und eine Laufstrecke von 5 Kilometern. Ambitionierte können sich daneben über Olympische Distanz (1500 Meter Schwimmen, 42 Kilometer Rad, 10 Kilometer Laufen) auf den Weg machen. Der Startschuss fällt um 8.30 Uhr in der Xantener Südsee, der letzte Sportler wird gegen 16 Uhr im Freizeitzentrum erwartet.

Quelle: RP
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