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Lokalsport
Fortuna hat Orsoy nicht vergessen, Xanten zieht sich achtbar aus Affäre

Orsoy/Xanten. Vierblättrige Kleeblätter hat der SV Orsoy in der diesjährigen Spielzeit der Fußball-Kreisliga A noch nicht allzu viele gefunden. Beim 3:2 (1:1)-Heimsieg über den VfL Rheinhausen allerdings hat sich Fortuna dann doch noch der Grün-Weißen erinnert. Dank zweier Treffer in den Schlussminuten drehte das Team um Igor Draganov ein schon verloren geglaubtes Spiel in einen Erfolg um.

Der Coach staunte nicht schlecht, als nach 94 Minuten die letzte Aktion der Begegnung vom Unparteiischen angezeigt wurde. Beim Eckstoß für die Gäste versammelte sich das Rheinhauser Team im Orsoyer Strafraum. Als der Ball dann abgewehrt und von Cengizhan Gökhaya schnell nach vorne gedroschen wurde, standen mit Erkan Ayna und Stephan Barth zwei SVO-Akteure mutterseelenallein, die auch keine Mühe hatten, den umjubelten Siegtreffer zu erzielen. Barth war als letzter am Ball, sein Kollege hatte vier Minuten zuvor schon jubeln dürfen. Nach einem genauen Pass durch die VfL-Abwehrreihe traf Ayna zum Ausgleich. Draganov vergaß in all der Freude über den Sieg aber nicht die unübersehbaren Defizite in seiner Abwehrreihe, die bei den Gegentoren Pate stand. "Wir haben quasi alle fünf Tore selbst erzielt", so der Trainer, dessen Auswahl diesmal aber stets noch einen Pfeil im Köcher hatte. Nach dem 0:1 in der 31. Minute folgte postwendend der Ausgleich durch Oliver Tittel, der am Ende einer guten Umschaltaktion seinen ersten Saisontreffer bejubeln durfte.

Überaus achtbar zog sich der TuS Xanten in seinem Gastspiel bei Spitzenreiter VfB Homberg II aus der Affäre. Das abstiegsbedrohte Team vom Fürstenberg, das in der Woche mit dem 3:2-Sieg in Orsoy ein Ausrufezeichen gesetzt hatte, präsentierte sich beim 0:3 (0:2) in der Defensive kompakt und hielt so lange Zeit den Angriffen der Gastgeber stand. Erst in den Schlussminuten der ersten Halbzeit gelangte der Tabellenführer zu zwei Treffern und zur Vorentscheidung. In einer sehr fairen Begegnung mussten die Zuschauer bis zur Schlussminute warten, ehe die Domstädter ein drittes Mal hinter sich greifen mussten.

Quelle: RP
 
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