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Lokalsport
Freizeitreiter- und Fahrertage am Veener Bergweg

Lokalsport: Freizeitreiter- und Fahrertage am Veener Bergweg
Werner Keisers ist der 1. Vorsitzende des RV Eintracht Veen. FOTO: Verein
Alpen. Der RV Eintracht veranstaltet an diesem Wochenende ein Turnier, bei dem auch Hunde mitmachen dürfen. Von Stephan Derks

"Halten, Grüßen, Zügel aus der Hand kauen lassen." Kommandos, die am anstehenden Wochenende sicherlich mehrfach auf dem Gelände am Bergweg während der Freizeitreiter- und Fahrertage des RV Eintracht Veen zu hören sein werden. Es sind Judith Pompe, Gabriele Lintorf und Annegret Hülsmann, die Pferd, Reiter, Gespannfahrer und Hundeführer mit ihrem fachmännischen Auge beobachten und sie nach den gestellten Aufgaben bewerten.

Am 16. September um 9 Uhr möchte der Vorsitzende des gastgebenden Vereins, Werner Keisers, den Familien-Reitertag eröffnen, der mit einem Caprilli-Test beginnt. Namensgeber dieser Prüfung ist der Italiener Federico Caprilli. "Hauptbewertungsaspekt ist der beim Springen geforderte leichte Sitz, den er Ende des 19. Jahrhunderts geprägt hat", erklärt Angela Hügen, die Geschäftsführerin des Veener Vereins, den sperrig wirkenden Begriff. Wobei nicht nur das Dressur- oder Springreiten einen variablen, anpassungsfähigen und ausbalancierten Sitz erfordert, sondern auch der Geländeritt.

"Wechselnde Boden- und Geländeverhältnisse sowie verschiedene Situationen erfordern unterschiedliche Sitzformen, damit der Reiter auf das Pferd einwirken, um sich und auch das Pferd wieder ins Gleichgewicht zu bringen", meinte Hügen weiter. Das Richtergremium wird sich am nächsten Samstag auch weiteren Springprüfungen widmen. Die jüngsten Turnier-Teilnehmer messen sich in der Führzügelklasse, die Senioren (ab 30 Jahren) setzen sich im Dressurviereck mit den verschiedenen Aufgaben auseinander.

Am Nachmittag kommt zudem der Hund mit seinem Herrchen beziehungsweise Frauchen und den Pferden zusammen. Bei der um 16 Uhr beginnenden Prüfung "Jump & Dog" bilden jeweils vier Teilnehmer ein Team. "Je ein Reiter überwindet mit seinem Pferd zunächst einen Parcours, den der Hundeführer nebst Hund in der zweiten Runde ebenfalls zu bewerkstelligen hat", erklärt die Geschäftsführerin den Prüfungsablauf.

Am Sonntag greifen ab 10.30 Uhr die Gespannfahrer ein. Zunächst stellen sie sich im Dressurfahrwettbewerb für Ein- und Zweispänner vor. Beurteilt werden die Leistungen von Pferd (Grad der Ausbildung) und Fahrer (Sitz, Haltung, Leinen- und Peitschenführung) sowie das Fahren der Hufschlagfiguren. Besondere Vorkommnisse wie das Verfahren oder Absteigen fließen in die Wertnote mit ein. Ab 12 Uhr heißt es dann: "Bremse los" zum Hindernis beziehungsweise Kegelfahren.

Zeiteinteilung: www.rvveen.de

Quelle: RP
 
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