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Lokalsport
Fuchs trifft und holt sich blutige Nase

Sonsbeck. Fußball-Testspiel: Der Stürmer erzielte das 1:0 beim 2:0-Sieg des SV Sonsbeck in Schiefbahn. Dann verletzte er sich. Von Rene Putjus

Es lief die Schlussphase der gestrigen Vorbereitungspartie des SV Sonsbeck beim SC Schiefbahn, als den Fußballern des Landesligisten SV Sonsbeck der Schreck in die Glieder fuhr. Bei einem Zweikampf ging Max Fuchs blutend zu Boden. Der Stürmer bekam in der 84. Minute den Ellbogen eines gegnerischen Spielers ins Gesicht und lag benommen auf dem Kunstrasen. Die Begegnung war minutenlang unterbrochen. Fuchs wurde mit Verdacht auf Nasenbeinbruch und Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht. So rückte der 2:0 (2:0)-Erfolg der Gäste über den Bezirksligisten im letzten Testspiel vor der ersten Meisterschaftspartie dieses Jahres am nächsten Sonntag auch für Trainer Thomas Dörrer in den Hintergrund.

"Für Max tut es mir unheimlich leid. Er hat bisher eine starke Vorbereitung gezeigt", sagte Dörrer, der eine einseitige Begegnung miterlebte. Der SVS erspielte sich vom Anpfiff weg Einschussmöglichkeiten im Minutentakt. "Wir haben den Ball hervorragend laufenlassen, kontrolliert und überlegt gespielt und keine einzige Chance zugelassen", meinte der Coach weiter, dem nur ein kleiner Kader zur Verfügung stand. So musste Jonas Vengels, der Abwehrchef aus der "Zweiten", aushelfen. Der Bruder von Lukas Vengels lief in der Innenverteidigung neben Jan-Paul Hahn auf. Unter anderem sagten Robin Schoofs (Handverletzung), Timo Kürten (im Abschlusstraining umgeknickt) sowie Dennis Schmitz (Grippe) ab.

Das 1:0 fiel nach sechs Minuten durch Fuchs, der von Rechtsverteidiger Michael Müller mustergültig bedient wurde. Das 2:0 durch Sebastian Leurs bereitete Bastian Grütter vor (24.). Etliche weitere hochkarätige Chancen ließen die Rot-Weißen liegen. Coach Dörrer zählte allein "sechs Aluminiumtreffer". "Die Chancenverwertung war grob fahrlässig." Zur Freude des Trainers war Jonas Kremer, der in der zweiten Hälfte nach seiner Knie-OP sein Comeback gab, nach der Partie schmerzfrei. Der Offensivakteur ist womöglich eine Alternative für die Startelf am kommenden Sonntag im Spiel in Amern.

Es spielten: Burda (46. Grüntjens); Hahn, Müller, J. Vengels (46. N. Maas), L. Vengels, Schneider, Grütter, Leurs (46. Braun), Mehinovic, Terlinden (46. Kremer), Fuchs.

Quelle: RP
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