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FVN-Präsident besucht die Concordia

Lokalsport: FVN-Präsident besucht die Concordia
Peter Frymuth, Präsident des Fußballverband Niederrhein (rechts), war zu Gast auf dem Ossenberger Sportplatz und angetan von der "idyllischen Anlage". FOTO: fvn
Ossenberg. Die Ossenberger Fußball-Abteilungsspitze berichtete von ihren Sorgen und trug aktuelle Herausforderungen vor. Von Rene Putjus

Concordia Ossenberg geht's wie vielen Vereinen am Niederrhein. Der Club findet immer weniger Ehrenamtliche, die bereit sind, sich regelmäßig zu engagieren. Bei einem Ortstermin auf dem Rasenplatz bekamen Concordia-Verantwortliche jetzt die Möglichkeit, dem Präsidenten des Fußballverband Niederhein (FVN) ihre Sorgen und aktuellen Herausforderungen vorzutragen.

Peter Frymuth hörte aufmerksam zu. Er war ihm Rahmen der FVN-Vereinsdialoge in Ossenberg zu Gast. Der Verband hat sich vorgenommen, die Kommunikation mit der Basis zu verbessern. Es sollte ein Austausch auf Augenhöhe sein. Frank Misch, der Sportliche Leiter der Fußball-Abteilung, sprach hinterher von "interessanten Diskussionen und offenen Gesprächen".

Frymuth war nicht alleine nach Ossenberg gekommen. Der Delegation gehörten mit Wolfgang Jades und Hans-Dieter Wichert auch die führenden Köpfe des Fußballkreis Moers an. Die Organisation rund um den Vereinsdialog vor Ort wurde von Markus Spangenberg koordiniert. Mit einer Besichtigung des Sportcenters an der Kapellenfeldstraße begann der Abend. Der Concordia-Vorsitzende Burghard Kretschmer informierte während des Rundgangs über das Angebot im Freizeit- und Breitensport. Die meiste Zeit verbrachten die Entscheidungsträger aus Verband und Kreis aber auf dem Fußballplatz, wo sie sich auch den Kabinentrakt anschauten. Schon da kristallisierte sich heraus, dass die Infrastruktur und die Platzanlage zentrale Themen der Concordia sind und diese die Ossenberger auch in Zukunft beschäftigen werden.

Abteilungsleiter Stephan Braems und Misch wiesen auf die Probleme während der dunklen Jahreszeit hin, wenn der Naturrasenplatz nur eingeschränkt oder gar nicht benutzt werden kann und die Teams nach Rheinberg ausweichen müssen. Die teilweise sehr späten Trainingszeiten auf dem Ascheplatz des TuS 08 sorgen immer wieder für Unmut - auch bei den Eltern der Nachwuchskicker der fünf Jugendteams. So wurde der Wunsch eines Kunstrasen-Spielfeldes im Norden oder der Mitte der Stadt vorgetragen. Und Misch machte Frymuth deutlich, wie viel Eigenleistung die Concordia-Fußballer seit Jahren erbringen, um den Mitgliedern an der Schlossstraße einen reibungslosen Spielbetrieb zu ermöglichen.

Da wird selber Rollrasen verlegt, das Flutlicht repariert oder zum Pinsel gegriffen. Der FVN-Präsident war angetan von "der idyllischen Anlage" und sagte: "Man sieht, dass der Verein mit großem Engagement geführt wird. Ich wünsche Concordia Ossenberg für die Zukunft alles Gute - vor allem auch die städtische Unterstützung des Ehrenamtes bei der Realisierung eines Kunstrasenplatzes." Jades und Wichert sprachen gar von einem "außergewöhnlichen Abend".

Quelle: RP
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