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Lokalsport
Gutes Spiel des SVO, doch der MSV hat das letzte Wort

Orsoy. Es hat schon seine Zeit gedauert, bis sich Trainer und Fußballer des SV Orsoy mit dem Resultat ihres Spiels gegen den MSV Moers anfreunden konnten. 2:2 (1:1) endete die Spitzenpartie der Kreisliga A mit dem Auftritt des Tabellenführers beim Dritten. "Das Unentschieden geht auch in Ordnung", erklärte Frank Pomrehn, der Trainer der Orsoyer Grün-Weißen. Nur, wenn der Ausgleich in der letzten Minute noch akzeptiert werden muss, möchte man sich als Orsoyer doch gerne und verstärkt vor den Kopf schlagen. "Nach unserem 2:1-Vorsprung schien unser Sieg jedenfalls nicht in Gefahr zu sein", haderte Pomrehn mit dem Irrtum des Tages, dem sich die Gastgeber etwas mehr als eine Viertelstunde lang hingeben durften.

Das war die 73. Minute, als Kajanthan Sivam da stand, wo ein gefeierter Torschütze sich aufhalten sollte. Dawid Stasiewicz hatte geflankt, ein Meerbecker mit einem verunglückten Kopfball seinen Torhüter in Schwierigkeiten gebracht, so dass Sivam nur noch zu vollenden hatte. Als der Torschütze gleich darauf das 3:1 auf dem Fuß hatte, der eingewechselte Marcel Kühnen ebenfalls mit einer Chance die Entscheidung verpasste, nutzten die Gäste den letzten Angriff der Partie zum 2:2. Muhamed Zerdo, der mit dem Treffer den gesperrten Orsoyer Erkan Ayna an der Spitze der Torjägerliste ablöste, traf. In der ersten Halbzeit mit Vorteilen für die Gäste hatte Robin Morawa Orsoys 1:0 in der 22. Minute erzielt, Zerdo zehn Minuten später ausgeglichen. Im zweiten Abschnitt steigerte sich der SVO und lieferte seinen Beitrag zu einem guten und spektakulär endenden Spitzenspiel.

(DK)
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