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Lokalsport
Handballerinnen des TuS Lintfort sind mit den Kräften am Ende

Kamp-Lintfort. Es kommt der Zeitpunkt, da reichen die Kraftreserven nicht mehr aus. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort gehen momentan auf dem Zahnfleisch. Neben den langzeitverletzten Spielerinnen Angelika Bensch, Naina Klein und Vanessa Dings fiel auch noch "Kämpferin" Eva Legermann kurzfristig wegen eines grippalen Infektes aus. Und so kam es, wie es kommen musste: Der TuS unterlag trotz einer tollen kämpferischen Leistung bei der HSG Gedern/Nidda knapp mit 24:26 (12:10). Von Michael Bluhm

Der Gast vom linken Niederrhein hatte nur eine Auswechselspielerin zur Verfügung. Trotz allem kämpfte die Mannschaft vorbildlich, versuchte alles. Die Deckungsarbeiten wurden zur Zufriedenheit gelöst. Lintfort eroberte sich einige Bälle, lief gekonnt die Gegenstöße - überwiegend über Tatjana van den Broek. Knappe Führungen (5:3/7:5) waren die Folge.

Aber Gedern/Nidda hielt ebenfalls mit einer guten Einstellung dagegen, fand besser seinen Rhythmus und führte in der 23. Minute noch mit 10:8. Doch die Schlussphase bis zum Halbzeitpfiff gehörte erneut Lintfort. Das Team bündelte geschickt die Kräfte, "netzte" bis zum Seitenwechsel noch viermal ein und kassierte selbst kein einziges Gegentor mehr. Lintfort musste aber in Hälfte zwei schnell den Vorsprung wieder hergeben. Es blieb dennoch ein Kräftemessen auf Augenhöhe. Lintfort hatte weiter gute Momente in der Deckung, mit einer soliden Torhüterin Nicole Hillig zwischen den Pfosten. Der Gast 21:22 (52.) war in der Endphase aber ziemlich "platt", konnte vor allem dem schnellen HSG-Angriffsspiel nicht mehr folgen. Gedern/Nidda zog vorentscheidend auf 26:22 (58.) davon.

Trainerin Bettina Grenz-Klein sagte: "Meine dezimierte Mannschaft hat sich gut verkauft. Aber wir hatten in der Summe zu wenig Entlastung. In der Endphase waren die Beine zu müde." Tore: van den Broek (9/1), Lambertz (7/4), Huijsmans (4), van Kreij (3), Mook,

Quelle: RP
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