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Hellfeiers Fehlschuss der Knackpunkt

Lokalsport: Hellfeiers Fehlschuss der Knackpunkt
Scarlet Hellfeier (rechts) verschoss beim Stand von 0:1 einen Strafstoß. FOTO: Fischer
Budberg. Frauenfußball: Der MSV Duisburg II fügte dem SV Budberg mit dem 3:1 die erste Saison-Niederlage zu. Von Rene Putjus

Scarlet Hellfeier wird sich wohl auch heute noch fragen, warum sie den Elfmeter im Spitzenspiel der Niederrheinliga gegen den MSV Duisburg II so schlecht platziert geschossen hat. Der vergebene Strafstoß nach einer halben Stunde war jedenfalls der Knackpunkt der Partie, die der SV Budberg auf Kunstrasen mit 1:3 (0:2) verlor. Wenige Augenblicke nach Hellfeiers Missgeschick trafen die Gäste das zweite Mal und sorgten dafür, dass bei dem heimischen Aufstiegsaspirantinnen die Köpfe runtergingen.

"Es war ein gebrauchter Tag", resümierte Trainer Jürgen Raab, dessen Elf nie zu ihrem Spiel fand. Es fehlte die Galligkeit sowie die Laufbereitschaft - zwei Eigenschaften, die die Budbergerinnen eigentlich auszeichnen. An Hellfeiers Fehlschuss allein lag's also nicht, dass aus einem Zweikampf an der Spitze ein Dreikampf wird. "Dass es uns irgendwann erwischen würde, war klar", meinte Raab nach der ersten Saison-Niederlage. Die "Zebras" verkürzten den Rückstand auf fünf Punkte. Der SV Hemmerden verdrängte den SVB dann gestern Abend von der Tabellenspitze.

Die Budbergerinnen machten einen großen Fehler: Ihnen gelang es zu selten, den Duisburgerinnen die Freude am Fußball spielen zu nehmen. Der Tabellendritte hatte zu viel Platz. Beim SVB waren die Abstände innerhalb der Mannschaftsteile zu groß. So fiel das 0:1 mit Ankündigung. Alina Angerer traf nach neun Minuten. Viele gefährliche Chancen konnten sich die Gastgeberinnen nicht erarbeiten. Hellfeier hatte dann den Ausgleich auf dem Fuß, nachdem Sarah Hake im Strafraum gelegt worden war und Schiri Tommy Thielen Elfmeter gepfiffen hatte. Doch die torgefährliche Offensivspielerin schoss den Ball über die Latte. "Das hatte was von einem Field Goal. Leider spielen wir keinen Football", konnte sich Raab einen Seitenhieb nicht verkneifen.

Kurze Zeit später, es lief die 24. Minute, machte es Angerer besser. Sie verwandelte auf der anderen Seite einen Strafstoß zum 2:0. Der SVB war angeschlagen und erholte sich auch in der zweiten Hälfte nicht.

Zumal Fuko Takahashi nach nicht mal einer Stunde das 3:0 nachlegte (57.). Das Raab-Team ließ sich zwar nicht hängen, fand aber nicht die spielerischen Mittel, um die Duisburgerinnen zu ärgern. Goalgetterin Yvonne Wirtz gelang in der 85. Minute der Ehrentreffer.

Es spielten: Stawowy; van Kampen, Hellfeier, Hake, Meyer, Heinen, Vom Eyser, Schneider (65. Steffans), Hellfeier, Zugehör (76. Peetz), Wirtz.

Quelle: RP
 
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