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Lokalsport
HSG-Frauen bleiben in der Spitzengruppe

Alpen/Rheinberg/Xanten. Handball: Der aufgestiegene Landesligist zeigte gestern dem Tabellendritten die Grenzen auf. Auch die beiden Bezirksliga-Mannschaften des TuS Xanten behielten die Oberhand. Von Rene Putjus

Erleichterung machte sich breit, als die letzten Sekunden auf der Uhr runter liefen. Die Bezirksliga-Handballer des TuS Xanten sind im Heimspiel gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken III in die Erfolgsspur zurückgekehrt, haben das Kellerduell mit 26:23 (11:11) gewonnen und Anschluss ans Tabellenmittelfeld gefunden. "Gegen diese abgezockte Truppe war eine deutliche Leistungssteigerung notwendig. Wir haben als Mannschaft geschlossen dagegengehalten und daher gewonnen", resümierte Trainer Falko Gaede.

In einer kampfbetonten Begegnung war lange Zeit kein Team in der Lage, sich abzusetzen. Der TuS war zu Beginn der zweiten Hälfte präsenter, konnte aus der optischen Überlegenheit jedoch kein Kapital schlagen. Beim Stand von 20:20 machten die Hausherren dann die entscheidenden vier Treffer - davon sogar zwei in Unterzahl. Der MTV III kam zwar nochmals auf 22:24 heran, nach einer Auszeit lag der TuS aber schnell wieder mit vier Treffern vorne. - Auch die Xantener Bezirksliga-Frauen holten in heimischer Halle beide Zähler. Der Aufstiegsaspirant aus der Domstadt stellte gegen den SV Neukirchen schnell klar, wohin die Reise gehen sollte. Nach zwölf Minuten führten die Gastgeberinnen mit 12:3. So konnte es sich Coach Thomas Hoffmann leisten, der zweiten Reihe mehr Spielzeit zu gönnen. Die zweite Hälfte nutzte der TuS als erweiterte Trainingseinheit und probierte verschiedene Konstellationen und Spielzüge aus. Die Begegnung endete mit 27:16 (16:7).

Die Frauen-Mannschaft der HSG Alpen/Rheinberg hat gestern Abend eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu den Spitzenteams der Landesliga gehört. Der Aufsteiger zeigte im Topspiel gegen die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen eine starke Leistung und zog nach Punkten mit dem Tabellendritten, der schnell hinten lag, gleich 28:23 hieß es am Schluss. Die Gastgeberinnen erreichten sofort Betriebstemperatur. Nach elf Minuten durfte sich Trainer Sebastian Elbers entspannt zurücklehnen, weil seine Schützlinge da das 8:1 warfen.

Die HSG agierte aus einer offensiven Abwehr heraus und überzeugte mit durchdachten Spielzügen. Keeperin Cora Landwehrs war erneut nur schwer zu überwinden. Im zweiten Abschnitt schaltete der Neuling einen Gang runter. Die Begegnung plätscherte dahin. Alpen/Rheinberg ließ die Gäste dennoch nicht herankommen. Laut wurde es in der Halle, als Sarah Pude das schönste Tor des Tages erzielte. Sie schloss einen Angriff erfolgreich mit einem Kempa-Trick ab.

Quelle: RP
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