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Lokalsport
HSG mit mehr Bewegung im Angriff

Lokalsport: HSG mit mehr Bewegung im Angriff
Die Trainer Sebastian Elbers (hinten links) und Mike Holtmann mit 13 der 19 Spielrinnen, die als HSG Alpen/Rheinberg den Abstieg aus der Verbandsliga vermeiden wollen. FOTO: Armin Fischer
Alpen/Rheinberg. Für die aufgestiegenen Verbandsliga-Handballerinnen aus Alpen/Rheinberg zählt nur der Klassenerhalt. Von Rene Putjus

Mike Holtmann und Sebastian Elbers schauen zuversichtlich einer Saison entgegen, die ihrer Mannschaft viele unbekannte Gegnerinnen beschert. Das gleichberechtigte Trainer-Duo der aufgestiegenen Verbandsliga-Frauen HSG Alpen/Rheinberg blickt auf eine gelungene Vorbereitung zurück. Im ersten Pflichtspiel geht's allerdings nicht um Punkte. Morgen Nachmittag trifft die HSG in der ersten Runde des Kreispokals auswärts auf den Meisterschaftskonkurrenten HC/TC Rhede.

Am Sonntag darauf sollen dann im Heimspiel gegen die SG Überruhr III die ersten Zähler für den Klassenerhalt her. Denn allein darum geht's. "Der drittletzte Tabellenplatz ist das Ziel", sagt Holtmann, über dessen Kontakt zwei neue Spielerinnen für den Rückraum dazugestoßen sind. Sarah Verhülsdonk sowie Marie van Meegern waren zuletzt für den TV Issum II am Ball. Holtmann hat die beiden beim damaligen Landesligisten Kevelaerer SV trainiert. "Die zwei passen super ins Team. Wir sind jetzt auf allen Positionen gut aufgestellt", so Elbers.

Nach der Sommerpause wurde viel im athletischen Bereich gearbeitet. Zudem sei die HSG jetzt variabler (Positionswechsel). Auch während des Trainingslagers wurde daran gearbeitet, dass mehr Bewegung in den Angriff reinkommt. Vorne lief's im letzten Testspiel sehr gut. Gegen VT Kempen wurden 37 Treffer geworfen. Im Abwehrverhalten gibt's noch einiges zu tun. 31 Gegentore stimmten das Trainerteam nachdenklich. Aber die Übungsleiter kennen ihr Team so gut, dass sie sich keine großen Sorgen machen müssen, dieses Defizit nicht in den Griff zu bekommen.

Die HSG Alpen/Rheinberg ist nicht der einzige Aufsteiger der Gruppe 1. Zehn der 14 Mannschaften sind neu dabei. Im Zuge der Ligenreform kam's zum vermehrten Aufstieg. "Es wird kein leichtes Unterfangen", so Holtmann. Daher wird's auch Wochen geben, in denen die HSG-Frauen nicht nur zweimal, sondern dreimal trainieren.

Bis auf Larissa Manca sind alle Spielerinnen fit. Sie war mit dem Fuß umgeknickt. Morgen im Pokal wird Manca daher wohl aussetzen.

Quelle: RP
 
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