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Björn Quint
"Ich mag den dörflichen Charakter"

Xanten. Fußball: Der Trainer von Concordia Ossenberg steht mit dem B-Liga-Spitzenreiter kurz vor dem Aufstieg.

Ossenberg Fast sieben Jahre ist es her, als die Fußballer von Concordia Ossenberg die A-Liga verlassen mussten. Björn Quint spielte damals für den Stadtkonkurrenten SV Orsoy. Frank Misch holte den Kamp-Lintforter 2012 nach Ossenberg. Jetzt steht Quint, der seit Saisonbeginn Trainer der "Ersten" ist, kurz davor, mit der Concordia in die A-Liga zurückzukehren. Sechs Spieltage sind's noch. Mit 14 Punkten Vorsprung führt die Mannschaft die Tabelle an.

Herr Quint, bereits an diesem Sonntag könnten Sie mit ihrem Team durch sein. Steht der Meistersekt schon kalt?

Björn Quint Den Aufstieg werden wir uns wohl nicht mehr nehmen lassen. Aber ich denke nicht, dass wir schon nach dem Spiel gegen den SV Vynen-Marienbaum durch sein werden. Ich denke eher, dass es am 3. Mai zu Hause gegen die DJK Wardt passieren kann.

Wie wird denn die Meisterfeier denn aussehen?

Quint Ich bin gar nicht direkt in die Vorbereitungen einbezogen. Die Planung haben ein Teil der Mannschaft und der Vorstand übernommen. Da viele junge Spieler dem Kader angehören, werden sie den Aufstieg in die A-Liga bestimmt richtig auskosten. Und ich werde an einer Bierdusche wohl nicht vorbeikommen.

Was macht die Mannschaft denn aus, warum hat sie die Konkurrenz frühzeitig abgehängt?

Quint Von den über 20 Leuten des Kaders sind stets 15, 16 beim Training. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Auch die Spieler, die nicht regelmäßig im Kader waren, haben sich zu keinem Zeitpunkt hängenlassen, und immer weiter Druck gemacht. So das sich nie jemand auf seine Leistung ausruhen konnte. Und die Chemie innerhalb der Mannschaft ist halt einzigartig gut. Die jungen Burschen haben die etablierten Spieler wie Pierre Nebel, André Pache, Patrick Utech, Jan Strüngmann oder Benjamin Paes gepusht und zu guten Leistungen beflügelt.

Wird der Kader denn zusammenbleiben?

Quint Wir haben von allen Spielern die Zusage für die nächste Saison. Lediglich einige Routiniers spielen mit dem Gedanken, aufzuhören. Aber die bekomme ich schon überredet, noch eine Saison dranzuhängen (lacht).

Und gibt's schon Zugänge zu vermelden?

Quint Wir führen gute Gespräche. Zwei, drei Leute könnten noch dazustoßen. Wir wollen versuchen, in der Offensive und im Mittelfeld den Kader etwas breiter aufzustellen.

Sie machen also weiter?

Quint Auf jeden Fall. Ich fühle mich sehr wohl in Ossenberg. Ich mag den dörflichen Charakter der Concordia. Udo Krützberg bleibt mein Co-Trainer. Ingo Feß wird uns in der A-Liga als Betreuer unterstützen und nicht mehr zwischen den Pfosten stehen. Winterpausen-Zugang Alexander Furthmann hinterlässt einen starken Eindruck im Tor.

Und was trauen Sie ihrer Mannschaft in der nächsten Saison zu?

Quint Sie sollte stark genug sein, um einen Platz im Tabellenmittelfeld zu erreichen. Ziel muss sein, sich in der A-Liga zu etablieren. Ich bin gespannt, wie meine junge Truppe darauf reagieren wird, wenn sie mal zwei Partien in Folge verliert - denn das wird sicherlich eine Klasse höher mal der Fall sein.

RENE PUTJUS FÜHRTE DAS GESPRÄCH.

Quelle: RP
 
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