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Lokalsport
In Budberg kommt Ricardo Andrejewskis Tor abhanden

Kreis. Fußball-Kreisliga A: Eigentlich war's das 11:1, doch im Spielbericht blieb es beim 10:1 über den MSV II. Orsoy rettete mit Glück ein 3:3.

Gesucht wird ein Tor. Gefallen ist es am dritten Spieltag der Fußball-Kreisliga A, und verloren gegangen ist es nach der Partie des SV Budberg gegen den MSV Moers II. Zur Ehrenrettung von Schiedsrichter Ercan Yilmaz, dem das Malheur passiert sein soll, sei gesagt, dass man bei einem Ergebnis von 11:1 schon einmal die Übersicht verlieren kann. 10:1 (3:1) trug der Unparteiische in den Spielbericht ein und nannte denn auch Kevin Carrion (3), Devin Warnke, Marcel Bloemers (je 2) sowie Dennis Balzer, Benedikt Franke und Jens Wardemann als Torschützen des SVB. Ricardo Andrejewski ließ er außen vor, doch der soll zwischen durch auch einmal getroffen haben. Zusätzliche Probleme hinsichtlich der Strichliste von Yilmaz verhinderte übrigens MSV-Torhüter Thomas Wilbers, der eine Reihe guter Budberger Torchancen zu Nichte machte. Budbergs Trainer Patrick Jetten brach eine Lanze für die inzwischen in der offiziellen Version mit 29 Gegentoren da stehenden Gäste, die in der zehnten Minute sogar zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich gelangt waren. "Fußballerisch hat der MSV schon was drauf, er ist nur konditionell alles andere als fit." Ärgerlich für den SVB: Jannes Vesper zog sich eine Schulterverletzung zu und musste in der 38. Minute ausgewechselt werden.

Eine Halbzeit lang sah der SV Orsoy im Gastspiel beim Rumelner TV bereits wie der sichere Sieger aus, am Ende aber durfte er noch froh sein, mit einem blauen Auge und dem 3:3 (3:1) davon gekommen zu sein. "In der zweiten Halbzeit fehlte unsererseits jegliche Aggressivität", ärgerte sich Orsoys Trainer Sandro Vergaro über die ersten Punktverluste der noch jungen Saison. "Am Ende hätten wir auch noch das 3:4 kassieren können", fuhr er fort. "Rumeln hatte Herz, wir hatten nur noch Blei in den Beinen." Als die Beine noch liefen, hatten Mentor Lekiqi, Dominik Hahn und Mustafa Köse für die täuschende Pausenführung gesorgt.

Sehr übersichtlich präsentierte sich die Ersatzbank des TuS Xanten beim mit 0:2 (0:0) verlorenen Heimspiel gegen den VfB Homberg II. Zweittorhüter Yannis Schwarz durfte sich das Bänkchen mit Trainer Gerd Wirtz teilen, der sich in der Schlussphase der Partie auch noch selbst ins Spiel schickte. Dennoch war der Coach mit der Leistung seiner Rumpftruppe noch nicht einmal unzufrieden. "Die erste Halbzeit war ausgeglichen, wir haben tief gestanden und dem VfB ist nicht viel eingefallen", sagte er. Knackpunkt der Begegnung war das frühe 0:1 im zweiten Abschnitt (47.) sowie ein Schuss aus der Distanz, der TuS-Kepper Stefan Hebbering zehn Minuten später auf dem falschen Fuß erwischte.

Dennis Laakmann war der Garant für den zweiten Saisonpunkt, den sich Borussia Veen mit dem 1:1 (0:0) bei der SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen sicherte. Der Torwart durfte sich gegen die angriffsfreudige Mannschaft der Gastgeber gleich mehrfach auszeichnen, war allerdings beim 0:1 in der 70. Minute dann doch machtlos. Kai Möller gelang zwei Minuten später mit dem Ausgleichstreffer die schnelle Veener Antwort. "Wir hatten einiges Glück vor dem Gegentor", gab Veens Trainer Ulf Deutz zu. "Mit dem Punktgewinn können wir jedenfalls sehr gut leben."

(DK)
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