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Reitsport
Isabell Werth führt Dressur-Rangliste an

Rheinberg. Wie in den Vorjahren steht die Rheinbergerin in der nationalen Wertung mit großem Vorsprung an der Spitze. Von Stephan Derks

Isabell Werth hat auch in diesem Jahr erfolgreich ihre Spitzenposition in der deutschen Rangliste der Dressurreiter verteidigt. Damit bleibt sie unangefochten die Nummer eins im Dressursattel. Denn sie konnte im Anrechnungszeitraum 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 satte 144.050 Ranglistenpunkte sammeln und führt damit - wie in den Vorjahren - die nationale Rangliste mit Abstand an.

Ihr folgt mit 108.191 Punkten auf Platz zwei Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen), die erst 2014 in die Top Ten aufrückte und in diesem Jahr mit Unee BB in Aachen ihre ersten Europameisterschaften im deutschen Team bestritt. Komplettiert werden die Podiumsplätze durch Dorothee Schneider (Framersheim). Sie belegt mit 95.123 Punkten wie schon im Vorjahr Platz drei. Zudem wurde die Rheinbergerin mit ihren Pferden Don Johnson und Emilio in den A-Kader/Olympiakader berufen, die bei den Olympischen Spielen in Rio an den Start gehen dürfen.

Noch nicht ganz in die TopTen der Dressurreiter der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) hat es im Gegensatz dazu Beatrice Buchwald, Bereiterin im Stall Werth, geschafft. Allerdings wurde Buchwald mit Weihegold und Daily Pleasure in der jüngsten Sitzung des Dressurausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) in den B-Kader berufen, die perspektivisch den Weg in Richtung Weltspitze gehen sollen. Nach der neuen, vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vorgegebenen Kaderstruktur gibt es nur noch einen B-Kader und nicht mehr wie zuvor einen B- und einen B2-Kader.

Quelle: RP
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