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Lokalsport
Isabell Werth hat in Stuttgart gut lachen

Rheinberg/Stuttgart. Die Dressurreiterin war beim Masters auf zwei Pferden erfolgreich. Und es gab den Otto-Lörke-Preis.

Der Start in die Weltcup-Saison ist Isabell Werth geglückt, auch wenn es beim German-Masters in Stuttgart in der Kür nicht für den ersten Platz gereicht hat. Don Johnson war von Beginn an hochkonzentriert und beendete die Prüfung mit der Rheinberger Weltklasse-Dressurreiterin auf dem zweiten Rang. 82,975 Prozentpunkte verteilten die Wertungsrichter. Nur eine Spanierin schob sich vor sie. Beatriz Ferrer-Salat gewann im Sattel von Delgado (83,300).

Zuvor hatte Werth den zweiten Grand Prix des Turniers auf Emilio für sich entschieden. Sie setzte sich mit 75,62 Prozentpunkten durch, nachdem sie am Vortag mit Don Johnson auf Platz zwei (77,70) gelandet war. "Emilio hat sich extrem schnell entwickelt "Er war am Anfang ganz schwierig", sagte die fünfmalige Olympiasiegerin über ihr neunjähriges Nachwuchspferd. Mit ihm sicherte sich die Rheinbergerin überdies den zwölften Masters-Titel. Mit 77,824 Prozentpunkten hängten die beiden die Konkurrenz ab. "Die Piaff-Passage-Tour von Emilio sucht seinesgleichen", meinte Werth. Und damit nicht genug. In Stuttgart nahm sie zum 13. Mal den prestigeträchtigen Otto-Lörke-Preis, der jedes Jahr vom DOKR-Dressurausschuss an die Ausbilder junge, erfolgreicher Grand-Prix-Pferde vergeben wird, entgegen. Emilio ist verwandt mit Bella Rose, dem besten Pferde von Isabell Werth, die sich am Rande des Turniers zum Fitnesszustand der Stute äußerte.

Bella Rose hatte wegen einer Verletzung den letzten Start vor einem Jahr in Stuttgart absolviert und die EM verpasst. "Es hat länger gedauert als gedacht", meinte die Rheinbergerin über den Heilungsprozess. "Sie ist jetzt wieder hundertprozentig fit. Ich werde sie erst mal zu zwei, drei kleineren Turnieren mitnehmen." Ihr Ziel mit Bella Rose ist nicht das Weltcup-Finale im März, sondern es sind die Olympischen Spiele im August in Rio.

Quelle: RP
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