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Lokalsport
Isabell Werth schreibt Erfolgsgeschichte fort

Rheinberg. 89,418 Prozent. Eine Wertung, mit der Isabell Werth und Weihegold beim Stuttgarter Hallenturnier den ersten Platz in der Weltcup-Prüfung belegten. Es war bereits der siebte Kürtitel für die Rheinberger Dressurreiterin in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Von Rene Putjus

Die sechsmalige Olympiasiegerin genoss den Applaus während der Siegerehrung. Sie freute sich nicht nur über den klaren Erfolg, sondern auch über die Entwicklung der Stute, die immer besser wird: "Die Pause nach den Olympischen Spielen hat ihr sehr gutgetan."

Seit der Rückkehr aus Rio hat die Oldenburger Don Schufro-Tochter nochmals rund hundert Kilogramm an Muskelmasse zugelegt. Werth: "Sie ist jetzt stark genug, um sich tatsächlich perfekt in der Balance zu tragen." Nach dem starken Auftritt verabschiedete sich Weihegold in die Winterpause. "Jetzt müssen Don Johnson und Emilio ein bisschen im Weltcup ran." Im Dezember stehen noch die Turniere in Salzburg und London an. Sollte sich die Rheinbergerin fürs Finale Ende März in Omaha (USA) qualifizieren, wäre Weihegold ihre erste Wahl.

In Stuttgart wurde Isabell Werth nach einer fast fehlerfreien Kür frenetisch gefeiert. Nur ganz knapp verfehlte sie den Hallenrekord, den Helen Langehanenberg auf Hengst Damon Hill 2013 mit 89,775 Prozent aufgestellt hatte. Wie in der Weltrangliste landete Kristina Brörig-Sprehe auf Desperados auf dem zweiten Rang (86,306).

Er war nicht der einzige Sieg für Isabell Werth in Stuttgart. In vier Prüfungen hängte sie die Konkurrenz ab. Die Rheinbergerin sicherte sich zum 13. Mal den German Masters-Titel. Im Sattel von Emilio kam sie im Grand Prix Special auf genau 80 Prozent und verwies Anabel Balkenhol auf Dablino auf Platz zwei (76,431). Knapper fiel der Erfolg mit dem ausdrucksstarken Wallach im Grand Prix aus: Rang eins für Werth (75,58) vor Balkenhol (74,34). Für Emilio war's der erste Turniereinsatz seit Juli. Und auch mit Weihegold landete die 47-Jährige im Grand Prix der Weltcup-Tour ganz vorne. 84,34 Prozent verteilten die Richter - ein Rekordergebnis für das Paar.

Quelle: RP
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