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Italienische Gene oder neues Spektakel?

Lokalsport: Italienische Gene oder neues Spektakel?
Der Sonsbecker Dennis Schmitz (rechts) und der Kapitän des VfL Rhede, Tobias Keil, tauschen in dieser Situation wohl keine Höflichkeiten aus. In den Heimspielen der Scuderi-Elf gab es bislang immer auch spektakuläre Situationen zu sehen. FOTO: armin Fischer
Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Morgen kommt der Kreis-Rivale VfL Repelen in den Willy-Lemkens-Sportpark. Catenaccio oder Offensiv-Power - SVS-Trainer Scuderi ist für beide Philosophien zu haben, wenn die Punkte in Sonsbeck bleiben. Von Johannes Heiming

2:2 und 5:3 endeten die beiden letzten Heimspiele des SV Sonsbeck. An Unterhaltung mangelte es dabei gewiss nicht, und so dürfte der eine oder andere Fan des SVS den kommenden Sonntag kaum erwarten können. Denn dann steht die nächste Partie im Willy-Lemkens-Sportpark auf dem Programm. Zu Gast ist der Tabellenachte, der VfL Repelen.

Geht es nach Sonsbecks Trainer Sandro Scuderi dürfen sich die Zuschauer auf ein weiteres Spektakel einstellen. "Die letzten Spiele waren sicherlich besonders unterhaltsam. Wenn es für uns wieder gut ausgeht, habe auch ich nichts dagegen", so Scuderi, der aber auch auf seine italienischen Gene verweist und sagt: "Eigentlich wäre mir ein 1:0 schon lieber als ein 4:3, aber natürlich ist es schön, wenn die Zuschauer gut unterhalten werden." Wichtiger als das exakte Ergebnis ist für den SVS ohnehin, dass die Punkte in Sonsbeck bleiben. Das nämlich würde den dritten Sieg in Folge bedeuten, und das Team von Scuderi würde weiterhin den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Doch nach den überzeugenden Siegen gegen Straelen und Niederwenigern warnt der Coach davor, den kommenden Gegner zu unterschätzen. "Wir sollten nicht glauben, dass das ein Selbstläufer wird. Wir müssen die Spannung hochhalten und uns voll auf die neue Aufgabe konzentrieren", warnt Scuderi.

Die Mannschaft in die richtige Verfassung zu bringen für die unangenehme Aufgabe gegen defensiv diszipliniert auftretende Repelener ist nun die Aufgabe des Trainers, der sich um die Einstellung seiner Mannschaft allerdings "keine großen Sorgen macht." Was ein wenig mehr Probleme bereiten könnte, ist die personelle Situation. Jedoch bleibt Sandro Scuderi auch hier - trotz der Sperren von Lukas Vengels, Kristoph Prause und Felix Terlinden (fünfte gelbe Karte) - relativ gelassen. "Ich habe absolutes Vertrauen in die Breite unseres Kaders", sagt er, dabei von der Qualität seiner Defensive und besonders seiner Offensivabteilung augenscheinlich fest überzeugt.

Von der allerdings fordert Scuderi am Sonntag auch Ruhe und Geduld: "Gegen den gut organisierten Gegner müssen wir bis zum Schluss konzentriert arbeiten und dürfen nichts herschenken."

Quelle: RP
 
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