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Lokalsport
Jugendförderung auf dem Tünglerhof

Lokalsport: Jugendförderung auf dem Tünglerhof
Lucas Matthaiwe vom RV "Graf Haeseler" Sonsbeck gehörte zu den Teilnehmern des Trainingsturniers in Ursel. Er trat auf Casper im A-Springen an. FOTO: Fischer
Xanten. Über 200 Nennungen: Die Familie Miß lud den Reiternachwuchs zu einem Trainingsturnier nach Xanten ein. Von Stephan Derks

Nein, ängstlich im Sattel saß sie nicht, die junge Reiterin des RV Eintracht Veen. Im Gegenteil. Jana Ingenerf und Black Dancer bildeten beim Trainingsturnier auf dem Tünglerhof der Familie Miß im Reiterwettbewerb das harmonischste Paar. Bewegungsgefühl und die korrekten Ansätze der richtigen Hilfengebung - für Richterin Wiltrud Giesen-Rechmann war's die beste Vorstellung in dieser Prüfung. So ging diese Goldschleife an Jana Ingenerf, die diese mit einem freudestrahlenden Lächeln entgegennahm.

Ein Lächeln, dass auch Frederike Ketteler nicht verbergen mochte, die im Sattel von Loresco den Dressurwettbewerb der Klasse L anführte. Dabei präsentierte die für den RV Xanten startende Amazone mit ihrem Pferd unter anderem einen fließenden Bewegungsablauf mit guter Schwungerhaltung. Somit stand am Ende der Prüfung eine Note von 7.80 (8.00 = gut) auf dem Bewertungszettel der Richterin. Ein Ergebnis, das an diesem Tag kein Konkurrent erzielte. Aber auch Frederikes Vereinskollegin Emly Haupt freute sich über den zweiten Platz, den sie in der A-Dressur auf Davina (7.40) erzielte.

Insgesamt neun Prüfungen hatten Stefan und Julia Miß ausgeschrieben. Der Reiternachwuchs stand ganz deutlich im Mittelpunkt des Geschehens. Dass das Ehepaar damit den berühmten Nagel auf den Kopf getroffen hatte, bewies alleine die Tatsache, dass über 200 Nennungen zu verzeichnen waren. "Die jungen Teilnehmer freuten sich sehr, unter Turnierbedingungen ihr Können unter Beweis stellen zu können", gab Pressewart Hans-Jürgen Bruckmann die Stimmung auf der Anlage wieder. Er ergänzte, dass es für Stefan Miß ohnehin ein ganz besonders Anliegen sei, die Jugend zu fördern und langsam an die größeren Dressur- und Springprüfungen heranzuführen. Ein Ziel, dass auch Parcourschef Michael Omainska verinnerlicht hat, der die Hindernisse entsprechend dem Leistungsstand von Pferd und Reiter fair erstellte. Denn die Linienführungen, die der Sonsbecker wählte, ermöglichte den Reitern, den Parcours reguliert in dem dazugehörigen Grundtempo zu absolvieren. Höhepunkt der Urseler Veranstaltung war das Barrierespringen. Acht Aktive traten an. Der Sieg ging an einen Niederländer, der mit seinem Pferd eine Höhe von 1,50 Meter übersprang.

Pressewart Bruckmann stellte anschließend das Serviceteam heraus, das den Gästebereich in der lichtdurchfluteten Reithalle wieder mal liebevoll dekoriert hatte, so dass das schöne Ambiente geradezu zum Verweilen einlud. "Nach diesem gelungenen Turnier freut sich das gesamte Team des Tünglerhofes schon auf das nächste Frühjahr, wenn die Vorbereitungen für das dreitägige Hallenspringturnier beginnen", so Bruckmann abschließend.

Quelle: RP
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