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Lokalsport
Keine falsche Bescheidenheit vor der EM

Rheinberg. Reiten: Isabell Werth fährt als Top-Favoritin zur Dressur-Europameisterschaft nach Göteborg. Von Rene Putjus

Auf dem Weg zum nächsten EM-Titel legte Isabell Werth mit dem deutschen Dressurteam einen Zwischenstopp in Schleswig-Holstein bei der Familie Schwiebert ein. Auf dem Helenhof ging's während des dreitägigen Trainingslagers darum, an den Details zu feilen. Die Rheinbergerin fährt als Topfavoritin zur Europameisterschaft ins schwedische Göteborg, die am Dienstag mit dem Grand Prix beginnt. Weihegold, das 1a-Pferd, und Emilio, das 1b-Pferd, sind putzmunter. Auf dem Helenhof arbeitete Werth an der Feinabstimmung.

Beim CHIO in Aachen glänzte Weihegold im Grand Prix und der Kür, schwächelte jedoch im Special. "Da hatten wir Abstimmungsschwierigkeiten. Diese Prüfung hatten wir letztmals in Rio geritten. Es ging darum, der Stute nochmals den Weg aufzuzeigen und den Unterschied zwischen den Prüfungen zu verdeutlichen", sagte die Dressurqueen, die erstmals 1989 mit Weingart auf der EM-Bühne auftauchte.

Vor den Titelkämpfen im Ullevi-Stadion mit rund 40.000 Plätzen, in dem Fußball-Erstligist IFG Göteborg seine Spiele austrägt, nimmt die 48-Jährige die Favoritenrolle an. Keine falsche Bescheidenheit: Alles andere wäre auch unglaubwürdig. Schließlich sind sie und Weihegold in Topform. "In erster Linie möchte ich an die Leistungen von Omaha und Aachen anknüpfen."

Viel Beifall gab's für sie vor wenigen Tagen auf dem Schlossplatz in Münster. Mit der zwölfjährigen Anne Beth gewann die Rheinbergerin zu klassischen Instrumentalklängen die Grand Prix Kür mit 78,275 Prozent.

Quelle: RP
 
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