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Lokalsport
Kreisliga A wird auf 16 Teams abgespeckt

Kreis. Fußball: Ab der Saison 2018/19 greifen erhebliche Veränderungen. Weniger Gewalt auf den Plätzen. Von Jürgen Schroer

"Alle da" vermeldete Wolfgang Jades, Kreis-Fußball-Obmann, zu Beginn der jährlich stattfindenden Arbeitstagung des Fußball-Kreises Moers. Alle Vereine hatten ihre Vertreter ins Clubheim des SuS Rayen entsandt. Sie bekamen gute und weniger gute Nachrichten zu hören. So wird es in der Kreisliga B, Gruppe 1, in der kommenden Spielzeit keinen Absteiger geben. Denn nach dem Rückzug der ersten Mannschaft der DJK Wardt (die RP berichtete) hat auch Alemannia Kamp noch vor dem ersten Anpfiff kurzfristig seine zweite Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen. Diese Klasse spielt nun mit nur noch 14 Vereinen.

Auch für die 18 Clubs in der Kreisliga A gibt es erhebliche Veränderungen: Diese Liga soll zur Spielzeit 2018/19 auf 16 Clubs abgespeckt werden. Die Voraussetzung dafür müssen aber die fünf Klubs aus dem Fußball-Kreis Moers in der Bezirksliga schaffen. "Sie müssen den Klassenerhalt schaffen", sagt Staffelleiter Peter Hanisch. Über die verschiedenen Modelle wird er die Vereinsvertreter in der Wintertagung genauer informieren.

In den Bereich der guten Nachrichten fällt das Verhalten der Spieler auf dem Platz. Hier konnten der Kreis-Vorsitzende, Franz-Peter Mölders, sowie sein Vorgänger und derzeitige Konfliktberater im Fußball-Kreis, Hans-Dieter Wichert, deutliche Rückgänge bei den Gewaltausbrüchen der Kicker feststellen.

Im weiteren Verlauf der gut zweistündigen Arbeitstagung gab Jades einen kurzen Einblick in die neue Rechts- und Verfahrensordnung. Danach werden in Zukunft Bilder und Videos zum Kreis-Sportgericht zugelassen. An das Begriff Kreis-Sportgericht werden sich die Vereinsvertreter in Zukunft gewöhnen müssen. Die Bezeichnung Kreis-Spruchkammer wird abgeschafft.

Hanisch gab zum Abschluss der Veranstaltung noch einige Daten zum Pokal-Wettbewerb auf Kreisebene bekannt. Die erste Pokalrunde findet am 6. August statt. Nicht dabei sind dann der VfB Homberg (als Oberligist direkt für den Niederrhein-Pokalwettbewerb gesetzt) sowie der SV Sonsbeck, der SV Scherpenberg und Fichte Lintfort, die sich über den Kreispokal für den Wettbewerb auf Niederrheinebene qualifiziert haben. Bei den Pokalspielen auf Kreisebene kann im Gegensatz zum Wettbewerb unter Regie des Deutschen Fußball Bundes kein vierter Spieler während einer möglichen Verlängerung eingewechselt werden.

Die Auslosung der Pokalrunde nahm Hanisch gemeinsam mit der Vertreterin des SV Sonsbeck, Walburga Giesen, vor. Folgende Begegnungen wurden gelost: TuS Rheinberg - MSV Moers, SV Millingen- FC Meerfeld, DJK Wardt - SV Schwafheim, FC Rumeln-Kaldenhausen - VfL Repelen, TV Kapellen - GSV Moers, TV Asberg - SV Budberg, BSV Bönninghardt - SV Büderich, Viktoria Birten - DJK Lintfort, VfL Rheinhausen - TuS Asterlagen, SV Orsoy - Viktoria Alpen, ESV Hohenbudberg - Spvgg. Rheurdt-Schaephuysen, OSC Rheinhausen - Rumelner TV, TuS Borth - TB Rheinhausen, SC Rheinkamp - RW Moers, Concordia Ossenberg - SV Haesen-Hochheide, TuS Baerl - SSV Lüttingen, SV Ginderich - SV Menzelen, SV Vynen-Marienbaum - TuS Xanten, Alemannia Kamp - Preußen Vluyn, SuS Rayen - Borussia Veen.

Die weiteren Runden: 2. Runde:14. September, 3. Runde: 19. Oktober, 4. Runde: 15. März 2018, Halbfinale: 12. April 2018. Das Finale findet am 10. Mai 2018 in der PCC-Arena des VfB Homberg statt.

Quelle: RP
 
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