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Lüttingen strebt Tabellensprung an

Lokalsport: Lüttingen strebt Tabellensprung an
Mentor Lekiqi (links) erwartet mit SV Orsoy den TuS Xanten und der gesperrte Max Reimers mit dem SSV Lüttingen den ESV Hohenbudberg FOTO: arfi (Archiv)
Kreis. Fußball-Kreisliga A: Der SSV steht am Sonntag auf dem Platz. Veen eröffnet den Spieltag heute in Rheinhausen. Von Detlef Kanthak

Mit den Zweiten klappt es besser. Zumindest in der Fußball-Kreisliga A, denn da haben vor dem zehnten Spieltag der VfB Homberg II und SV Sonsbeck II die Nase vorn. Die Duisburger müssen ihre Tabellenführung schon morgen gegen den frechen Aufsteiger TV Asberg verteidigen; am Sonntag ziehen die Rot-Weißen gegen den SV Büderich nach.

Nach dem torlosen Remis in Millingen wird sich der SVS II erneut auf einen Gegner einstellen, der sein Visier lieber verschlossen halten und seine Rettung nicht in der Flucht nach vorne suchen wird. "Wir haben uns beim 0:0 zahlreiche Chancen erspielt", stellte sich Sonsbecks Trainer Johannes Bothen trotz der Nullnummer vor seine Mannschaft, die das Toreschießen nun aber, bitte schön, gegen den SVB nachholen solle. Büderichs Trainer ahnt, was da auf sein Team zukommt. "Wir haben uns auf dem Sonsbecker Kunstrasen schon im vergangenen Jahr schwer getan", erinnert Trainer Stefan Tebbe an das mühsame 1:0, das der Aufsteiger damals bei Sonsbecks dritter Mannschaft erst in der Nachspielzeit markierte. Diesmal kommt noch das Personalproblem hinzu. Das 3:0 gegen den Rumelner TV erzielten zwölf Büdericher Spieler, allein Christian Peglow, nach seinem Urlaub wieder dabei, wird noch hinzustoßen.

Enger als an der Spitze geht es im Keller der A-Liga zu, wo die Mannschaften derzeit die Rote Laterne munter weiterreichen. Veen hatte sie, dann der TuS Asterlagen, jetzt ist der SV Millingen an der Reihe. Das Schlusslicht packt sie am Sonntag ein, damit die DJK Lintfort sie übernimmt. "Das 0:0 gegen Sonsbeck hat uns in der Tabelle nicht geholfen, war aber für den Kopf sehr wichtig", denkt Coach Markus Hierling an das Selbstbewusstsein seines Teams. Umstellungen sind sicher: Tim Böttcher sah seine fünfte Gelbe Karte, dafür ist die Sperre von Max Pullich abgelaufen. Mit einem Erfolg an der Franzstraße könnte der SVM neben den Gastgebern auch noch den TuS Asterlagen hinter sich lassen, der bei Concordia Ossenberg antritt, und sich zugleich auch bis auf einen Zähler an die Konkurrenten aus Veen und Xanten heranspielen.

Borussia Veen eröffnet schon heute den Spieltag. Die zuletzt zweimal erfolgreiche Mannschaft gastiert ab 19.30 Uhr beim VfL Rheinhausen, während der TuS Xanten am Sonntag zum SV Orsoy reist. Drei Niederlagen in Folge lassen den Wecker bei den Domstädtern klingeln. "Es wird Zeit, dass wir wieder punkten", sagt Coach Torsten Weist, der sich etwas mehr Nähe seiner Spieler wünscht. "Wir müssen eng am Gegner stehen und die Zweikämpfe für uns entscheiden", lautet seine Vorgabe. "Es wird uns liegen, wenn Orsoy das Spiel macht." Allein "das Spiel zu machen" ist für den SVO nämlich noch längst kein Erfolgsgarant. Beim überraschenden 0:2 in Asterlagen fing sich die Auswahl von Igor Draganov zwei Konter ein und hinterließ einen ratlosen Trainer. "Es wäre eine billige Ausrede gewesen, wenn ich auf acht fehlende Spieler verwiesen hätte", sagt er. "Das bringt uns nichts." Immerhin, in beiden Lagern kehren Stammkräfte zurück ins Spiel. Draganov setzt auf Kevin Washeim und Fatih Sanverdi, auch Oliver Tittel sollte wieder fit sein. Viktor Huber ist Kandidat für die Xantener Anfangsformation, zudem ist Jesse Rückbeil wieder ins Training eingestiegen.

Viktoria Alpen und der SSV Lüttingen waren am vergangenen Sonntag nicht im Einsatz und hatten somit genügend Zeit, sich auf ihre nächsten Gegner einzustellen. Der Tabellensechste aus Alpen gastiert beim Rumelner TV, während der SSV den ESV Hohenbudberg erwartet. Trainer Thilo Munkes zeigt Respekt vor dem Aufsteiger. "Eine gute Truppe, stark in der Offensive", sagt er und legte in den Trainingseinheiten Wert auf die Arbeit in der Defensive, die insbesondere die Kreise der ESV-Stützen Murat Bolat und Muhamed Zerdo stören soll. Es würde sich lohnen, denn mit einem Sieg könnte der SSV einen Sprung in der Tabelle machen und sich vom unteren Tabellenbereich absetzen. Max Reimers muss nach Roter Karte weiterhin zuschauen, zudem brummt Nils Theunissen eine Ampelkarte ab, die er sich im C-Liga-Spiel der Lüttinger Zweitvertretung abgeholt hat.

Quelle: RP
 
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