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Lokalsport
Lüttingen und Xanten gehen leer aus

Xanten. Fußball-Kreisliga A: Die Domstädter unterlagen in Rumeln mit 3:4, der SSV der SpVgg mit 0:1.

Thorsten Weist, Trainer des TuS Xanten, stand nach dem 3:4 (3:0) beim Rumelner TV noch einige Minuten vor der Schiedsrichter-Kabine. Er forderte Antworten vom Referee. Der Coach beklagte sich vor allem über die Szene in der 43. Minute, als Kaua Omar ihn hinter die Bande schickte. "Ich dachte, dass es ein Witz von ihm war. Ich habe niemanden beleidigt, sondern lediglich gefragt, warum er Elfmeter gepfiffen hat, so Weist.

Kurz vor dem Seitenwechsel sprach der Referee den Hausherren einen fragwürdigen Elfmeter zu. Der RTV-Spieler ließ sich nicht zweimal bitten und erhöhte auf 3:0. Bei den anderen Gegentoren (24./33.) hatte die TuS-Hintermannschaft nicht gut ausgesehen. "Wir haben uns die ersten Dinger selber reingehauen - und dann half der Schiedsrichter dem Gegner", ärgerte sich Weist, der aber den Auftritt seiner Mannschaft im zweiten Abschnitt lobte. Pascal Seitz (49.) und Azad Sacik (69.) verkürzten auf 2:3. In der 79. Minute schloss Rumeln einen Konter zum 4:2 ab, ehe Seitz zum 3:4 (82.) traf. Kurz vor dem Ende scheiterte er am Aluminium. "Nach dem Seitenwechsel haben die Jungs tolle Moral bewiesen und sich zurück ins Spiel gekämpft", meinte Xantens Chefcoach.

Der SSV Lüttingen unterlag nach drei Siegen in Folge der SpVgg Rheurdt/Schaephuysen mit 0:1 (0:0). Durch die Niederlage rutschten die Fischerdörfler auf Rang acht ab. Die Gäste bleiben Sechster. Lüttingens Trainer Thilo Munkes sah ein gutes Spiel seiner Mannschaft. "Es war ein Duell auf Augenhöhe. Eigentlich war es ein typisches 0:0. Das Gegentor fiel aus abseitsverdächtiger Position", so Munkes, der sich schon über einen Zähler gefreut hätte. Die Partie war über die gesamte Spielzeit ausgeglichen.

Die Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld und erspielten sich kaum Chancen. Lüttingen spielte aus einer guten Grundordnung nach vorne, ließ jedoch in der Offensive den letzten, entscheidenden Pass vermissen. Kurz vor dem 0:1 durch Dustin Brands (69.) hatte Nils Theunissen die große Möglichkeit zur Lüttinger Führung vergeben. Auch eine offensivere Ausrichtung in der Schlussphase brachte dem SSV keinen Treffer

(ego)
 
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