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David Zobel
"Mein ganzes Leben mit dem TuS Borth gelebt"

Xanten. Senioren-Spieler, Obmann und Trainer der B-Junioren - Zobel ist in Borth nicht wegzudenken.

Borth David Zobel ist aus der Fußball-Abteilung des TuS Borth nicht wegzudenken. Der 25-Jährige ist fester Bestandteil des B-Liga-Teams und kümmert sich federführend als Jugendobmann und Trainer um die Nachwuchsarbeit. Für viele der TuS-Talente ist Zobel ein Vorbild.

Wie kamen Sie überhaupt zum Fußball?

David Zobel Meine Eltern haben mich mit drei Jahren beim TuS angemeldet und immer wieder motiviert, weiterzumachen, auch wenn es mal nicht so lief und ich weniger Lust hatte.

Wie kam es, dass Sie Trainer und Jugendobmann wurden?

Zobel Eigentlich hatte ich nie wirklich darüber nachgedacht, Mannschaften zu trainieren. Aber Jürgen Rösener, der damalige Jugendobmann, hatte mich vor fast zehn Jahren angesprochen, ob ich nicht eine Mannschaft betreuen wolle. Da mir der Verein so am Herzen liegt, habe ich das dann mit einem guten Freund übernommen. Als ich merkte, wie viel Spaß es macht, die eigenen Ideen und Werte an Kinder und Jugendliche zu vermitteln, hatte das Trainerdasein mindestens denselben Stellenwert wie selbst Fußball zu spielen.

Was macht für Sie diesen Stellenwert des Fußballs aus?

Zobel Ich habe bis jetzt mein ganzes Leben mit dem TuS Borth gelebt und Fußball gespielt. Der Verein liegt mir unglaublich am Herzen und ist ein Teil meiner Familie. Dazu gehören natürlich auch die Menschen, die ähnlich denken, die man täglich am Platz trifft und natürlich die Spieler, die ich jetzt den Großteil ihres Lebens kenne und betreut habe.

Was sind Ihre weiteren Ziele?

Zobel Ich würde gerne mit den Senioren wieder in die Kreisliga A aufsteigen und noch die Trainer B-Lizenz machen. Und ich möchte noch mal eine Meisterschaft mit meiner B-Jugendmannschaft holen, bevor sie sich später in die Senioren verabschieden werden.

Kommt bei dem ehrenamtlichen Engagement nicht die Familie zu kurz?

Zobel Meine Familie und besonders meine Freundin haben einen großen Anteil daran, dass ich die Arbeit als Spieler, Trainer und Jugendobmann auf Dauer hinbekomme. Wenn ich mal keine Lust habe oder einen Rat brauche, dann habe ich immer Unterstützung. Ohne sie würde das so gar nicht funktionieren - auch wenn nicht immer alle begeistert sind, da ich zum Beispiel auch mal von einem Geburtstag einige Stunden verschwinde, weil ich ein Spiel mit einer meiner Mannschaften habe.

HANNES WUNDER FÜHRTE DAS GESPRÄCH.

Quelle: RP
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