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Mission erfüllt - das Ziel erreicht

Lokalsport: Mission erfüllt - das Ziel erreicht
Nisfad Grgic (mitte) erzielte für den SV Budberg in der zurückliegenden Saison 17 Tore. Damit war er einer der Leistungsträger im Team von Trainer Patrick Jetten nach dem Abstieg aus der Bezirksliga. FOTO: olaf Ostermann
Budberg. Fußball-Kreisliga A: Der SV Budberg blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück. Trainer Patrick Jetten sagt: "Wir haben mehr Energie gezeigt und unseren Fußballstil verändert - und wir finden es gut so!" Am Ende steht Rang fünf zu Buche. Von Detlef Kanthak

"Spaß gehabt, Ziel erreicht!" Wohl dem Trainer, der das Spieljahr mit diesem Fazit zu den Akten legen darf. Und Patrick Jatten kann sogar noch eins obendrauf legen. "Die Entwicklung ist positiv", nimmt der Trainer des SV Budberg schon mal eine Anleihe auf die nächste Spielzeit in der Kreisliga A.

Das erste Jahr nach dem Abstieg aus der Bezirksliga hat der SVB gemeistert. "Nach dem Seuchenjahr hat die Mannschaft wieder mit Spaß Fußball gespielt", lautet Jettens Erkenntnis. "Wir sind gut in die Spielzeit gekommen", erinnert er an den ersten Rang nach dem siebten Spieltag. "Erfolge bringen Spaß, und das ist nun mal die größte Gabe im Fußball", legt der Budberger Coach nach. Allerdings, Spaß und Freude mussten mitunter auch hintenan stehen. Eben noch ganz oben, folgten vier Niederlagen in den nächsten sechs Auftritten und das Abrutschen auf den siebten Platz. In der Rückrunde fand sich das Budberger Team in der Verfolgerrolle wieder, schnupperte noch einmal an den Aufstiegsplätzen um die Saison dann auf dem fünften Rang abzuschließen. "Mission erfüllt", erklärt Jetten. "Der sechste Platz war unser Ziel, der fünfte ist es geworden."

Das gute Jahresergebnis ist die eine Sache, die Weiterentwicklung seiner Spieler die andere und für den Trainer wertvollere Erkenntnis. "In der Bezirksliga haben wir am Ende nur noch reagiert und die Partien nicht mehr bestimmt", erklärt er den Unterschied. "Wir haben unser Spiel überdacht, uns bemüht, den Ball schneller zu spielen und die Räume enger zu machen", so die kurze technische Beschreibung und das gute Ergebnis: "Wir haben mehr Energie gezeigt und unseren Fußballstil verändert - und wir finden es gut so!" Und dies nicht nur bei den sonntäglichen, 90-minütigen Auftritten. Auch die Trainingseinheiten bekamen einen neuen Schliff. Schneller, intensiver und interessanter nennt Jetten die gemeinsamen Übungsabende in der Woche. "Die Mannschaft wurde gefordert, aber sie hat es angenommen und im Spiel dann auch umgesetzt." Nicht immer, aber immer öfter: "Die Spieler durften ihre Durststrecken haben", erinnert Jetten an die erste Saisonhälfte und daran, dass das Team selbstkritisch seine Fehler aufgearbeitet hat. "Die Jungs können heute alle elf Punkte nennen, die am Ende zum zweiten Platz gefehlt haben", versichert der Trainer, der trotz der erzielten 74 Treffer oftmals den Kopf angesichts der vergebenen Möglichkeiten schüttelte. "Wir haben nicht das Problem, dass wir nicht Fußball spielen und uns keine Chancen erspielen können. In der Verwertung unserer Möglichkeiten aber waren wir oft zu fahrlässig", so sein Fazit. Dazu hat er mitgerechnet: "Wir hatten drei Spieler, die mehr als 10 Tore geschossen haben. Aber der Torjäger, der es in der Saison über die 20 schafft, hat uns gefehlt." Dafür gibt es am Ende noch ein Kompliment für das Budberger Kollektiv. "Unsere Mannschaft hat eine richtig gute Entwicklung gemacht", sagt Jetten nach seinem dritten Jahr an der Seitenlinie des SVB. "Bei einigen Spielern waren es Kleinigkeiten, bei anderen aber schon fast Quantensprünge!" Nur, Stillstand ist nicht das Ding des Trainers. "Jetzt müssen wir uns fragen, ob ein fünfter Platz auch in der nächsten Saison ausreichend ist", will Jetten wissen. Das Thema wird er am 8. Juli ansprechen, wenn die Vorbereitung zur neuen Spielzeit beginnt.

Quelle: RP
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