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Handball
Nervosität bei der Premiere führt zur Niederlage

Alpen/Rheinberg. Handball-Landesliga: Die HSG Alpen/Rheinberg verliert gegen den Mitaufsteiger GSG Duisburg II mit 18:21.

Das Debüt in der Landesliga endete für den Aufsteiger HSG Alpen/Rheinberg in heimischer Halle mit einer 18:21 (10:13)-Niederlage gegen den Mit-Aufsteiger GSG Duisburg II. Welche Aussagekraft das Resultat hat, lässt sich zu diesem frühen Zeitpunkt in neuer Umgebung und in der neuen Saison naturgemäß noch nicht beurteilen.

Dieses Ergebnis gegen eine vermutlich gleichwertige Mannschaft sei zwar ärgerlich, so HSG-Trainer Sebastian Elbers, aber auch ganz bestimmt kein Beinbruch. Denn den Grund, weshalb die erste Landesliga-Partie verloren ging, hatte der neue Übungsleiter relativ schnell ausgemacht: Nervosität. "Man konnte den Spielerinnen in den ersten Minuten der Begegnung deutlich ansehen, dass sie sehr aufgeregt waren", berichtete Trainer Elbers. "Wir haben dabei auch ein bisschen geschlafen, haben uns eindeutig zu viele Fehlpässe geleistet und auch etliche technische Fehler gemacht."

So legten die Gäste aus Duisburg schon in der ersten Spielhälfte den Grundstein für ihren verdienten Auswärtssieg. "Was mir Mut macht, ist die Tatsache, dass meine Mannschaft die Nervosität mit zunehmender Spieldauer abgelegt hat", sagte Elbers, "mit dem, was die Mannschaft ansonsten gezeigt hat, sehe ich den nächsten Spielen durchaus positiv entgegen."

Das bessere Ende der Partie hatte die gastgebende HSG immerhin auch für sich. Rund 15 Minuten vor dem Spielende lagen die Duisburgerinnen nämlich bereits mit 20:15 deutlich vorne. "Damit war die Partie in meinen Augen eigentlich schon entschieden", meinte Elbers, "aber alle haben dann noch einmal eine gute Moral gezeigt, und so konnten wir zum Spielende noch bis auf den etwas knapperen Rückstand von 18:21 verkürzen."

Mit dieser Aufstellung bestritt die HSG Alpen/Rheinberg ihr erstes Landesliga-Spiel: Cora Landwehrs, Christine Klenke; Julia Hochstrate (2/1 Tore), Marina Manca, Rebecca Elbers (1), Sarah Pude (4), Karina Scholz, Larissa Manca (4), Nele Schulze (2), Finja Waldermann (2), Julia Bösl (1), Inga Neinhuis (1), Annika Bäckmann (1).

(buer)
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