| 00.00 Uhr

Lokalsport
Noch gibt der TuS nicht auf

Xanten. Fussball-Bezirksliga: In Waldniel sieht Xantens Trainer Wirtz eine kleine Chance für seine Elf. Von André Egink

Drei Spiele, ein Punkt, 4:14 Tore, so lautet die magere Bilanz der Bezirksliga-Fußballer des TuS Xanten im Jahr 2016. Keine guten Vorzeichen für eine Aufholjagd im Kampf um den Klassenerhalt. Aber die Domstädter geben nicht auf und wollen die restlichen 13 Spiele nutzen, um den Acht- Punkte-Rückstand auf das rettende Ufer irgendwie doch noch aufzuholen.

Die nächste Möglichkeit zu punkten erhalten die Schützlinge von TuS-Trainer Gerd Wirtz beim SC Waldniel. Der Tabellenfünfte ist mit drei Remis in die Rückrunde gestartet, so dass die Xantener sich dort auch etwas Zählbares ausrechnen. "Waldniel steht im Niemandsland der Tabelle. Wenn es nicht mehr nach ganz unten oder ganz oben geht, lassen sich Fußballer schon mal hängen. Ich hoffe das Waldniel sich gegen uns nicht so motivieren kann. Das soll aber nicht heißen, dass Waldniel keinen Bock hat", erklärte Wirtz, der morgen wieder auf Pascal Seitz zurück greifen kann.

Der Stürmer hat seine Sperre abgesessen. Ob Routinier Frank Bousardt, Patrick Hahne, Serkan Sacik und Jyan Sacik wieder im Kader stehen wird sich erst kurzfristig entscheiden. Nach dem Rücktritt von Baris Akbay vermisst Wirtz auch seinen ehemaligen Kapitän Björn Kluckow. Der erfahrene Innenverteidiger hat sich seit dem Sevelener Spiel nicht mehr beim Chefcoach gemeldet. "Wäre schön wenn ich zumindest mal eine Information erhalte, was mit dem Spieler los ist", meinte Wirtz. Kluckow ließ unterdessen verlauten, dass er aus beruflichen Gründen nicht mehr für den TuS spielen kann. Auf Ron Jansen (Schultereckgelenkssprengung) und Steffen Maier (Rotsperre) muss Wirtz noch mindestens zwei Wochen verzichten.

Wie der Kader und die Startelf in Waldniel aussehen wird konnte Wirtz noch nicht sagen. "Wie in den letzten Wochen auch werde ich mir kurz vor dem Anpfiff wohl eine Mannschaft zusammenbasteln", so Wirtz. Xantens Chefcoach muss in Waldniel schauen, dass die schlechteste Defensive in der Liga (78 Tore) erst einmal die Null hält. Aber das wird nicht einfach, denn die Waldnieler Offensivereihe mit Stefan Heinrichs (12 Tore), Kai Schürmann (8 Tore) und Jan Beerens (6 Tore) ist brandgefährlich und hat bislang genauso viele Tore wie die komplette Xantener Mannschaft erzielt.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: Noch gibt der TuS nicht auf


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.