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Lokalsport
Platz fünf: TuS Lintfort steigert sich in kleinen Schritten

Kamp-Lintfort. Frauen-Handball: Der Zweitligist gewann in Fritzlar zwei Turnierpartien. Neuzugang Loes Vandewal überragte im Platzierungsspiel.

Die rein konditionellen Aspekte der Vorbereitung sind abgeschlossen. Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort überprüfen nun vermehrt ihre Form auf dem Spielfeld. Die Schützlinge um Trainerin Bettina Grenz-Klein nahmen daher am hochkarätig besetzten Domstadt-Cup des SV Germania Fritzlar teil. Gespielt wurde in zwei Vierer-Gruppe über eine Dauer von zweimal 20 Minuten. Der TuS belegte den fünften Rang.

In der Auftaktpartie wurde FSV Mainz 05 mit 17:15 (8:9) bezwungen. Die Lintforterinnen zeigten eine ansprechende Deckungsvorstellung. Torfrau Nicole Hillig war ein sicherer Rückhalt. Der TuS benötigte allerdings eine Anlaufzeit, um sich auf den Meisterschaftskonkurrenten einzustellen. Naina Klein erzeugte viel Druck aus dem Rückraum. Tore: Klein (6), Butzen, Huijsmans, Feldstedt (je 2), van den Broek, Bensch, Lambertz, Dings, Milakovic.

Dann folgte eine 13:18 (9:10)-Schlappe gegen Fritzlar. Das Team von Grenz-Klein verlor gegen die in der 3. Liga spielenden Gastgeberinnen zurecht. Das größte Manko war die mäßige Trefferquote. Und die Unsicherheiten aus der Offensive übertrugen sich auf die Defensive. Tore: Klein (5), Butzen, Lambertz , Vandewal (je 2), Huijsmans, Dings.

Das Kräftemessen gegen Borussia Dortmund fiel wie erwartet deutlich aus. Der Bundesligist setzte sich mit 24:9 (11:5) durch. Lintfort machte Fehler und musste sich klassisch auskontern lassen. Der BVB führte schnell mit 5:0. Der TuS verlor dennoch allmählich seine Scheu und präsentierte sich in der Folgezeit vor allem besser strukturiert. Tore: Vandewal, Klein (je 3), Feldstedt, Huijsmans, Milakovic.

Im Spiel um Platz fünf gegen die HSG Kleenheim muste ein Siebenmeterwerfen die Entscheidung herbeiführen. Der TuS behielt beim 25:24 (22:22/12:12) das bessere Ende für sich. In diesem Vergleich standen sich alte Bekannte gegenüber. Beiden Mannschaften gelang gemeinsam den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Diese Partie war von Beginn an hart umkämpft. Auf Lintforter Seite überragte ein Neuzugang: Loes Vandewal traf nach Belieben. Trotzdem blieb's spannend (16:16/20:20). Und die Niederländerin war es auch, die mit einem beherzten Schlagwurf unmittelbar vor der Schlusssirene zum 22:22 einnetzte. Im Siebenmeterwerfen behielten Klein, Eefje Huijsmans und Vandewal die Nerven, während Hillig einen Ball parierte. Trainerin Grenz-Klein resümierte: "Gut war, dass meine Spielerinnen aus ihren Fehlern gelernt haben und sich noch während des Turniers, wenn auch in kleinen Schritten, verbessert haben." Tore: Vandewal (14/1), Lambertz, Butzen (je 3), Huijsmans (2/1), van den Broek, Dings, Klein (1/1).

Quelle: RP
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