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Lokalsport
Regenwetter schreckt viele Läufer ab

Lokalsport: Regenwetter schreckt viele Läufer ab
254 Kinder, Jugendliche und Erwachsene liefen bei der 31. Auflage über die verschiedenen Strecken. FOTO: Armin Fischer
Sonsbeck. Weniger Teilnehmer als sonst gingen beim Sonsbecker Frühjahrswaldlauf 2017 im Winkelschen Busch an den Start. Von Ulrike Keusen und Rene Putjus

Das Wetter passte so gar nicht zum Frühjahrswaldlauf, den die Leichtathleten des SV Sonsbeck zum 31. Mal ausrichteten. Immer wieder trieben Regenschauer Teilnehmer wie Zuschauer unter die Planen. Immerhin blieben die vorhergesagten Sturmböen aus. Die zwölf Grad Celsius sorgten für eine angenehme Lauftemperatur. Die Hauptrennen gewannen Annika van Hüüt sowie Christoph Verhalen.

Der Frühjahrswaldlauf bot Hobbysportlern wieder die Gelegenheit, nach der Winterpause die persönliche Fitness zu testen. Diesmal gingen jedoch nur 254 Teilnehmer auf die verschiedenen Strecken. "Schade, bei schönem Wetter haben wir sonst 50 bis 100 Nachmeldungen", sagte Abteilungsleiter Werner Riedel. Neben den äußeren Bedingungen sorgten nachträglich terminierte Konkurrenzveranstaltungen dafür, dass weniger Aktive kamen als sonst.

Eine Konstante auf dem Waldsportpfad ist die Lichtung im Winkelschen Busch. Hier treffen sich Zuschauer wie Athleten, hier liegen Start und Ziel. Es stand wieder das Zelt, um persönliche Dinge unterzubringen, und dass die Möglichkeit zum Umziehen sowie eine Cafeteria bot, in der charmante Damen Kaffee, Kuchen, Süßigkeiten und Frikadellen verkauften. Online-Zusagen von Teilnehmern lagen in erster Linie aus den benachbarten Gemeinden und Städten wie Goch, Kleve, Moers, Uedem, Nütternden. Xanten oder Alpen vor. Aber auch aus Duisburg, Emmerich oder Iserlohn reisten Sportler an. Die Strecke führte die Aktiven durch einen Teil des Sonsbecker Walds. Die Wege waren bestens präpariert. Um zu vermeiden, dass niemand zum "Geisterläufer" wurde, wurden die Distanzen mit verschieden Farben markiert.

Seit der Umgestaltung der Steckenführung 2016 können die Zuschauer die Wettrennen noch besser verfolgen. Rangeleien auf der Strecken gab's nicht, das Feld hatte genug Zeit, sich aus der Kompaktheit zu lösen. Freiwillige der Feuerwehr agierten als Steckenposten betraut mit den Aufgaben, für Sicherheit zu sorgen und Informationen über den Rennverlauf an den Moderator weiterzugeben. Die Bambini, die nach 650 Metern das Ziel noch trocken erreichten, waren zahlenmäßig am stärksten vertreten und mit viel Engagement unterwegs. Trotz anfänglicher technische Probleme wurden die Startzeiten eingehalten. Ehrungen erfolgten zwischendurch. Es gab Urkunden, Medaillen und kleine Geschenke. Der jüngste Teilnehmer war drei, der älteste 75 Jahre alt.

Den Lauf der Bambini-Mädchen gewann Lenja Ingendahl mit 3:08 Minuten vor Tamina Thelen sowie Jenna Neuman. Leander Heekeren (alle SV Sonsbeck) setzte sich in 3:35 Minuten bei den Jungen durch. Zweiter wurde Jonathan Poen (Uedemer SV) vor Finn Stöckel (Nütterden). Die Finals im Cross-Sprint gewannen ebenfalls SVS-Läufer. Sina Rodermond (2:14) setzte sich in der weiblichen, Jonas Hochstrate (1:58) in der männlichen Konkurrenz durch. Beim Hauptlauf über vier große Runden (8480 Meter) hatten es die Teilnehmer ohne Spikes auf der durchgeweichten Wiese schwer. Verhalen vom TuS Xanten kam am besten mit den Bedingungen klar. Er siegte in 28:16 Minuten. Rang eins der Frauen-Wertung erreichte Annika van Hüüt (34:26) von der LG Alpen.

Riedel, der ebenfalls pitschnass wurde, zog folgendes Fazit: "Für die Läufer war das Wetter nicht so tragisch, für die Helfer und Auswerter schon eher."

Quelle: RP
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