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Lokalsport
Rheinberg II zurück auf Platz eins

Lokalsport: Rheinberg II zurück auf Platz eins
Peter Potjans, der Kapitän des TuS Borth, wittert vor dem Bezirksklasse-Derby gegen den TuS Xanten unsaubere Schlägerbeläge. FOTO: armin fischer (archiv)
Rheinberg/Borth/Xanten. Tischtennis: Peter Potjans befürchtetet im Bezirksklasse Derby zwischen dem TuS Borth und dem TuS Xanten unsaubere Tischtennisschläger beim Gegner.

Souverän hat sich der TuS 08 Rheinberg II zwei weitere Zähler in der Bezirksliga verdient. Durch den 9:3-Sieg im Nachholspiel gegen den TTV Hamborn sind die Tischtennisspieler auch wieder vorbei am TV Bruckhausen an die Tabellenspitze gezogen.

"Hamborn war ein starker Gegner, aber insgesamt war es ein ungefährdeter Sieg unserer Mannschaft", resümierte TuS 08-Kapitän Carsten Lindner nach der abendlichen Partie das Spielgeschehen. Ohne Punktverlust blieben nach einem starken Auftritt die nominellen ersten drei Rheinberger, Thomas Büssen, Frank Waschipki und Leon Viktora.

Punkte: Büssen/Lindner, Waschipki/L. Viktora, Büssen (2), Waschipki (2), L. Viktora (2), Gutschek.

Im Bezirksklasse-Derby zwischen dem TuS Borth und dem TuS Xanten geht es heute Abend nicht nur ums Prestige im Nachbarschaftsduell. Wer die Partie verliert, stellt sich im Aufstiegskampf zunächst einmal hinten an. Auf den gastgebenden Borthern lastet dabei der größere Druck - zwei Minuspunkten haben die Rheinberger Vorstädter mehr als der Tabellendritte auf ihrem Konto.

"Unsere Stärke sehe ich gegen Borth eher in der Mitte", sagt Kapitän Michael Zeltsch, der sein Sextett auf eine schwere, unangenehme Partie einstellt. Im mittleren Paarkreuz treffen Michael Brandt und Daniel Dudziak auf einen ehemaligen Xantener. Ludger Fischer trug bis zum Sommer noch das Trikot der Gäste.

Peter Potjans, den Mannschaftskapitän der Borther, umtreibt derweil eine ganz andere Sorge im sonst so skandalfreien Tischtennissport. "Ich hoffe auf ein faires Spiel und darauf, dass mit sauberen Belägen gespielt wird." Der Borther Routinier hegt offenbar die Befürchtung, dass ein Akteur aus dem gegnerischen Team mit einem manipulierten Schläger an den Tisch treten könnte.

Um welchen Xantener Kontrahenten es sich dabei handeln könnte, verriet Potjans derweil jedoch nicht.

(SK)
 
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