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Lokalsport
Sascha Batsch: Acht Neuner und sieben Kränze

Kamp-Lintfort. Sportkegeln: Zwei Auswärtsrekorde hintereinander und mit mannschaftlicher Geschlossenheit auf Play-Off-Kurs.

Die Bundesliga-Mannschaft der SK Kamp-Lintfort machte mit ihrem ersten Auswärtssieg der Saison einen großen Schritt Richtung Play-Off-Runde zur ersten Bundesliga. Dieser Sieg bei der KSG Tecklenburger Land kam durch Geschlossenheit, aber auch durch zwei grandiose Einzel-Ergebnisse zustande. Am Ende hieß es 5185:5155 Holz und 3:0/36:42 Zw. für die Gäste vom Niederrhein.

Die Klosterstädter mussten dieses Mal eine andere Adresse ins Navigationssystem eintippen, um ans Ziel zu kommen. Bisher wurde auf guten Holzbahnen der kleinen Gemeinde Hopsten an der Landesgrenze zu Niedersachsen gespielt. Nun aber ging es auf ebenso guten Bahnen in Lengerich an den Start. Die Gäste aus Kamp-Lintfort brauchten nicht lange, um sich zu akklimatisieren. Mike Mertsch zeigte direkt auf der ersten Bahn, was möglich ist. 258 von 270 Holz ließ er auf der ersten Bahn umfallen, was den Klosterstädtern bereits nach der ersten Bahn einen 48-Holz-Vorsprung einbrachte. Henk Lardenoije legte mit einer guten Leistung nach. Mertschs Zählwerk blieb nach 120 Kugeln beim beeindruckenden Auswärtsrekord von 910 Holz und 11 Punkten stehen. Für Lardenoije schlugen 852/7 zu Buche.

Im zweiten Block sollte aber der Auswärtsrekord auf den Lengericher Bahnen schon wieder pulverisiert werden. Sascha Batsch kam erst etwas verhalten aus den Startlöchern, um dann auf der zweiten Abräumgasse durch zu zünden. 128 bedeuteten auf 15 Wurf acht Neuner und sieben Kränze. Da Batsch dieses Tempo über die Zeit bringen konnte, standen am Ende sensationelle 923 Holz und 12 Punkte für die Tagesbestzahl. Dirk Schlagregen machte mit 832/1 ein solides Spiel, so dass sich der Vorsprung vor den Gastgebern auf zu diesem Zeitpunkt bereits auf 112 Holz summierte.

Im letzten Block brachten Youngster Nils Eichenhofer und der zuletzt schwächelnde Marcel Bernsee den Vorsprung über die Distanz. Beide sahen sich dem stärksten Block der Gastgeber gegenüber und behielten die Nerven. Eichenhofer kam nach gutem Start auf 836/3. Bernsee beendete sein weitgehend fehlerfreies Spiel mit einem guten Schlussspurt auf 832/2. Am Ende blieben noch 30 Holz Vorsprung übrig, was den Auswärtssieg ausmachte.

In der Tabelle distanzierten sich die Lintforter Jungs von Platz drei und verkürzten den Abstand auf Tabellenführer Gelsenkirchen.

Quelle: RP
 
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