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Lokalsport
Scuderi trifft mit Sonsbeck auf alte Bekannte

Sonsbeck. Eine "schöne Sache" nennt Sandro Scuderi, Trainer des SV Sonsbeck, die bevorstehende Aufgabe in der Landesliga. Am Sonntag ist der SV Straelen zu Gast - und das ist sowohl aus sportlicher, als auch aus emotionaler Sicht etwas Besonderes für den Coach. Denn schließlich stand Scuderi in der vergangenen Saison noch beim anderen SVS an der Seitenlinie.

"Ich freue mich sehr darauf, den einen oder anderen wieder zu sehen. Schließlich waren es drei schöne Jahre in Straelen", sagt Scuderi, macht dann aber auch gleich deutlich, dass er mit seinem Sonsbecker Team beim besten Willen nichts zu verschenken hat: "Ich bin in Sonsbeck schnell angekommen und wir wollen gegen Straelen genauso drei Punkte holen und schönen Fußball spielen, wie gegen jeden anderen Gegner auch." Und damit ist man auch schon bei der sportlichen Brisanz des Duells angekommen. Straelen hat mit seinem neuen Cheftrainer Stephan Houben einen bärenstarken Saisonstart hingelegt. Fünf Siege gab es aus den ersten fünf Spielen, doch dann kam das vergangene Wochenende. Zuhause unterlag der SVS dem VfB Speldorf glatt mit 0:3.

Ein Dämpfer, der in Sonsbeck allerdings für keine Begeisterungsstürme gesorgt hat. "Das 0:3 macht die Sache für uns wahrscheinlich nicht besser. Vermutlich war es jetzt doch eine andere Trainingswoche, als wenn sie auch das sechste Spiel in Folge gewonnen hätten", glaubt Scuderi. Das ändert allerdings nichts daran, dass er ein Spiel auf Augenhöhe erwartet. Und so formuliert der Trainer klare Forderungen an sein Team: "Es wird darauf ankommen, von der ersten bis zur letzten Minute mit Leidenschaft zu Werke zu gehen. Zweikämpfe werden ein wichtiger Faktor des Spiels sein."

Über die richtige Einstellung möchte sich Scuderi mit seiner Mannschaft das nötige Glück erarbeiten und verdienen, dass am Ende über Sieg oder Niederlage entscheiden könnte. Verzichten muss der SV Sonsbeck dabei allerdings auf die Dienste von Stürmer Kai Schmidt, der bisher schon drei Saisontreffer erzielte. Der Torjäger fällt mit einer Bänderverletzung aus. Wie der Ausfall kompensiert werden soll, hat Scuderi noch nicht entschieden: "Eine Systemumstellung scheint ebenso möglich, wie ein Eins-zu-Eins-Wechsel auf der Stürmerposition." Etwas zu früh kommt die Partie derweil wohl für Jonas Gerritzen. Bei dem im Aufbautraining befindlichen Angreifer ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen.

(JH)
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