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Lokalsport
Segel-WM: Missgeschick im letzten Rennen kostet Platz in den Top 30

Lokalsport: Segel-WM: Missgeschick im letzten Rennen kostet Platz in den Top 30
FOTO: Handick
Xanten. Während der letzten drei Wettfahrten bei der Segel-WM für Flying Dutchman-Jollen vor dem italenischen Küstenort Scarlino durchlebten Thorsten Wenten und Stephan Handick vom SWC Vynen einiges Hochs und Tiefs. Sie beendeten die Weltmeisterschaft schließlich auf Rang 31.

In den ersten beiden Rennen in der "Goldfleet" knüpften Wenten/Handick an die Leistungen aus den Vorläufen an und verteidigten ihren Platz in den Top 30. Vor der letzten Wettfahrt studierten sie ganz genau die Ergebnisliste, um die direkten Gegner auf dem Wasser zu kennen. Ein italienisches und ungarisches Boot waren fast punktgleich. Und die Niederrheineiner erwischten einen hervorragenden Start. Sie hatten sich für die linke Seite des Startkreuzes entschieden und das Boot so schnell gemacht, wie's nur ging. Handick: "In der Nachstartphase zeichnete sich für uns eine gute Position unter den ersten 10 Booten an der ersten Wendemarke ab."

Doch dann passierte das, was nicht passieren darf bei einer Wende: Die Genuaschot verfing sich am Spinnakerbaum, und etliche Sekunden gingen verloren. 20 Plätze und die wichtige Position an der Wendemarke wurden eingebüßt. "Für uns hieß es ab diesem Zeitpunkt: Aufholen, was das Zeug hält", sagte Handick und meinte weiter: "In der Goldfleet einer WM ist das aber nicht ganz so einfach."

Die zwei FD-Segler des SWC Vynen schlossen das finale Rennen als 35. ab und mussten die beiden Hauptkonkurrenten vorbeiziehen lassen. "Trotzdem haben wir unsere gesteckten Ziele erreicht und sind wirklich zufrieden mit dem 31. Rang", resümierte Handick.

(put)
 
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