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Danny Rankl
"Sehe mich nicht als Ergänzungsspieler"

Danny Rankl: "Sehe mich nicht als Ergänzungsspieler"
Das Trikot des TV Jahn tauscht Danny Rankl ab sofort mit dem des Ligakonkurrenten KFC Uerdingen. FOTO: RP-Archivfoto
Xanten. Fußball: Der in Rheinberg wohnende Stürmer wird in der Rückrunde für den Oberligisten KFC Uerdingen auflaufen.

Rheinberg Stürmer Danny Rankl vollzieht seinen nächsten Karriereschritt. Der Rheinberger, der zwischen 2010 und 2013 über 50 Meisterschaftstore für den SV Sonsbeck erzielt hatte, verlässt den Oberligisten TV Jahn Hiesfeld und wechselt zur Rückrunde zum KFC Uerdingen. Der Angreifer folgt dem ehemaligen SVS-Trainer Horst Riege, der beim Regionalligisten als Sportlicher Leiter tätig ist.

Herr Rankl, Gerüchte um Ihren Wechsel gab es schon lange. Wann trat der KFC erstmals mit ernsthaften Absichten an Sie heran?

Danny Rankl Die Gerüchte gab es bereits im Sommer, aber richtig ernst wurde es erst im November. Nach dem Angebot aus Uerdingen habe ich mir selbst die Frage gestellt, ob ich den Sprung schaffe und ob ich es auch mit meinem Beruf vereinbaren kann. Aber das passt für mich alles perfekt zusammen. Deshalb habe ich mich für den Wechsel entschieden.

Der KFC ist ein weiterer Schritt nach vorne in Ihrer Karriere. Was sprach dafür, die abstiegsbedrohten Hiesfelder schon im Winter und nicht erst im Sommer zu verlassen?

Rankl Ich wollte jetzt schon die sportliche Chance wahrnehmen. Ich bin jetzt 26 Jahre alt, bald 27, und so oft werde ich auch nicht mehr von einem KFC Uerdingen gefragt. Für mich ist es jetzt der richtige Zeitpunkt, auch weil ich das Vertrauen von Trainer Michael Boris und vom Sportlichen Leiter Horst Riege spüre. Horst war es auch, der mich damals aus der Bezirksliga nach Sonsbeck in die Niederrheinliga holte.

Welche Erinnerungen nehmen Sie mit aus der Zeit in Hiesfeld?

Rankl Ich hatte super Jahre in Hiesfeld, werde auch in Zukunft mit den Jungs in Kontakt bleiben. Ich wurde von Beginn an von der Mannschaft gut aufgenommen und das Pokalfinale gegen den MSV Duisburg war sicherlich der Höhepunkt der Zeit. Es gibt wirklich nichts auszusetzen, auch wenn das vergangene halbe Jahr für die Mannschaft und die Trainer unbefriedigend war. Das hätte so nicht ablaufen müssen, aber mehr möchte ich dazu nicht sagen.

In Hiesfeld waren Sie gesetzt. Welche Rolle trauen Sie sich beim KFC Uerdingen zu?

Rankl Wenn ich gesund und fit bleibe, weiter meine Leistung bringe, dann sehe ich mich nicht als Ergänzungsspieler, sondern möchte auch in Uerdingen Stammspieler werden. Mit Toren und Vorlagen will ich meinen Beitrag dazu leisten, dass wir das Ziel Aufstieg in die Regionalliga schaffen.

Wie hoch sind die Chancen, dass Hiesfeld die Klasse hält und Sie mit dem KFC aufsteigen?

Rankl Beide Chancen stehen gut und die Aufgaben sind für beide Mannschaften machbar. Wuppertal hat zwar momentan im Aufstiegsrennen die bessere Ausgangsposition, aber wenn wir das Nachholspiel gegen Mönchengladbach gewinnen, sind wir wieder dran. Hiesfeld wird im Abstiegskampf und wir im Aufstiegsrennen wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag alles geben müssen. Wenn beide Mannschaften dann ihr Ziel erreichen, war es für mich eine sehr gute Saison.

HENDRIK GAASTERLAND FÜHRTE DAS GESPRÄCH.

Quelle: RP
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