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Reitsport
Sieg für Beatrice Buchwald in 's-Hertogenbosch

Rheinberg. Er wäre eigentlich als Generalprobe für das Weltcup-Finale am Osterwochenende geplant gewesen, der Start beim Dressur-Weltcup im niederländischen 's-Hertogenbosch. Doch sowohl die Rheinbergerin Isabell Werth als auch die Paderbornerin Fabienne Lütkemeier mussten auf den Start verzichten. Allerdings trat Beatrice Buchwald aus dem Stall Werth an und konnte in der sogenannten ,,kleinen" Dressurtour (CDI4*) im Sattel des ehemaligen Vize-Bundeschampion Daily Pleasure unter dem Augen ihrer Trainerin zum Sieg reiten. Denn Isabell Werth war sehr wohl nach s-Hertogenbosch gereist, um ihre Mitarbeiterin Beatrice Buchwald, die übrigens als einzige Deutsche in dieser Dressurtour an den Start gegangen war, in der Vorbereitungsphase zu beobachten und ihr wertvolle Tipps zu geben. Von Stephan Derks

Denn im Grand Prix mussten sich Buchwald und Daily Pleasure noch mit dem vierten Platz begnügen. Aber in der entscheidenden Kür legten sie den Hebel um, rief Beatrice Buchwald das vorhandene Potenzial des 15-jährigen in Westfalen gezogenen De Niro-Nachkommen ab.

Das Ergebnis: Goldschleife mit 75,2 Prozentpunkten vor dem Niederländer Diederik van Silfhout auf dem Wallach Bonzanjo (74,625), der damit die Spanierin Beatrice Ferrer-Salat mit dem elfjährigen Westfalen Sir Radjah auf den dritten Rang verwies, den sie mit 73,275 Prozent belegte. Übrigens: Der Grund, warum die Rheinberger Dressurqueen in 's-Hertogenbosch nicht auch selbst an den Start ging: der Hannoveraner Don Johnson hatte sich im heimischen Stall eine Verletzung zugezogen und verpasste so die letzte Etappe des Weltcups vor dem Finale in Göteborg am Osterwochenende.

Quelle: RP
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