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Lokalsport
Sieg und Niederlage der DHB-Masters

Rheinberg/London. Hockey: Johannes Püttmann vom TuS 08 Rheinberg hat bei der Masters-EM in London gemischte Gefühle. Von Marco Büren

Die Fortsetzung der Hockey-Europameisterschaften der Masters-Klasse verlief für die deutsche Mannschaft mit dem Rheinberger Johannes Püttmann zunächst alles andere als rosig. Gegen Schottland verlor die DHB-Auswahl mit 1:2 (0:1), damit musste Deutschland nach der 0:1-Auftaktniederlage gegen Titelaspirant England schon die zweite Pleite hinnehmen.

Gegen die Schotten wurde Püttmann zunächst als Außenverteidiger, nach einer taktischen Umstellung als Innenverteidiger eingesetzt. Das Spiel begann im strömenden Regen, der auch erst nach Spielschluss endete. Nach einem langen Pass aus der schottischen Hälfte, der im Mittelfeld noch abgefälscht wurde, kam Püttmanns Kollege in der Innenverteidigung, Holger Beck-Arnold, zu Fall und konnte das schottische 1:0 durch William Taylor nicht mehr verhindern. Das DHB-Team versuchte dann bis zur Pause alles, um den Ausgleich zu erzielen, erwies sich aber im schottischen Schusskreis nicht durchschlagskräftig genug. Zu Anfang des zweiten Abschnitts wurde eine kurze Ecke herausgespielt, die anschließend zu einem Siebenmeter und dem 1:1-Ausgleichtor durch Deutschlands Kapitän Jens Oelzen (37. Minute) führte. Kurz nach dem Ausgleich wurde dann aber, als ein Schotte neben das Tor schoß und dabei zu Fall kam, zur Verwunderung aller auf Siebenmeter für Schottland entschieden, der von Stephen Springthorpe zum 2:1-Endstand verwertet wurde. Alle weiteren Offensivbemühungen der Deutschen Mannschaft wurden nicht mehr mit einem durchaus möglichen Tor belohnt.

Gegen die bis dato ebenfalls sieglosen Waliser konnte die deutsche Ü 55-Hockeynationalmannschaft mit Johannes Püttmann im dritten Spiel endlich den ersten Sieg eingefahren. 3:1 stand es für Deutschland bereits zur Halbzeit, 5:1 am Ende. Der Beginn des Spiels verlief allerdings nicht sonderlich gut, denn bereits in der ersten Minute gab es eine kurze Ecke gegen das deutsche Team. Dann bekamen die Deutschen das Spiel besser in den Griff und konnten in der 11. Minute in Führung gehen. Nach einem Ballverlust im Aufbau kam es aber nur drei Minuten später schon zum Ausgleich. Vor der Pause wurde dann aber ein Zwei-Tore-Vorsprung (30., 34.) herausgeschossen. Das Spiel plätscherte nun leidlich dahin, und in der 40. und 69. Minute fielen noch zwei Tore zum letztlich verdienten 5:1-Sieg.

Mit der Begegnung selber konntem das Team und Trainer Horst Ruoss aber nicht sonderlich zufrieden sein. Viele Fehler hätten gegen einen stärkeren Gegner sicherlich die nächste Niederlage bedeutet. Zum Ende der Gruppenphase ist noch das Erreichen des zweiten Platzes in der Gruppe möglich, realistisch sind aber die Chancen der DHB-Mannschaft auf den dritten Rang in der Gruppe.

Die Begegnung gegen die Mannschaft der Niederlande wurde gestern erst nach Redaktionsschluss beendet. Heute ab 10.45 Uhr steht das letzte Gruppenspiel gegen die bis dato noch sieglosen Italiener auf dem Turnierplan.

Quelle: RP
 
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