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Sonsbeck auswärts viel zu harmlos

Lokalsport: Sonsbeck auswärts viel zu harmlos
Kopfballduell mit Lukas Vengels (links) aus dem Sonsbecker Defensivverbund. Die Abwehr offenbarte beim 3:3 am vergangenen Sonntag zu große Lücken. FOTO: Armin Fischer
Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Drei Punkte hat der SVS erst in der Fremde geholt. Morgen geht's zum spielstarken FC Kray. Von Rene Putjus

Dreieinhalb Monate liegt er schon zurück, der letzte "Dreier" des SV Sonsbeck in der Fußball-Landesliga. Hamborn 07 wurde Mitte November mit 2:0 bezwungen. Kai Schmidt hatte damals beide Treffer erzielt. Dem Stürmer waren auch am vergangenen Sonntag zwei Tore gelungen beim 3:3 gegen den SV Burgaltendorf. Der Punkt half im Abstiegskampf nicht wirklich weiter. Nervös wird in Sonsbeck aber niemand, versichert Thomas von Kuczkowski. "Wir haben noch keinen Existenzkampf ausgerufen. Die Mannschaft ist zudem gefestigt."

Morgen muss der SVS von Beginn an hellwach sein, um auswärts zu bestehen. Es geht zum spielstarken Regionalliga-Absteiger FC Kray. Die Sonsbecker haben auf fremden Plätzen erst drei Pünktchen eingesammelt. Für von Kuczkowski stellt der Tabellendritte den besten Kader aller Landesligisten. Er spricht von einem "harten Brocken". Und die Essener "haben in der Winterpause nochmals nachgelegt".

Auch beim SVS hatte sich zum Rückrunden-Auftakt personell was getan. Christian Voicu kam für den Sturm. Und der Angreifer hinterließ gegen Burgaltendorf, seiner ersten Partie von Anfang an, einen bleibenden Eindruck. Das lag nicht nur an seinem Tor zum 1:0. Da Felix Terlinden weiter gesperrt ist, wird der Rumäne wohl auch in Kray der Startelf angehören. Sein Trainer kündigte jedenfalls an, dass sich der Außenseiter nicht verstecken, sondern versuchen werde, mitzuspielen. Gestern dachte Thomas von Kuczkowski nicht darüber nach, ganz vorne etwas zu verändern. So werden Schmidt und Voicu am Sonntag wieder als Sturmduo auflaufen. "Es nützt doch nichts, sich nur hinten reinzustellen, um sich dann womöglich einen abgefälschten Freistoß zu fangen", sagt der Coach. Ihm geht es darum, ein Signal an die Mannschaft zu geben. Zwei Angreifer auf dem Kunstrasen heißt auch, mehr Anspielpunkte in der Spitze anzubieten.

Voicu verpasste zwar in dieser Woche zwei Einheiten wegen einer Zahn-Operation, sein Einsatz ist aber nicht gefährdet. Jonas Kremer, der Dienstag und Donnerstag nur joggen konnte, stößt wieder zum Kader hinzu. Die Genesung von Sascha Tenbruck macht Fortschritte, so dass er bald eine echte Alternative für die Defensive sein kann, bemerkt von Kuczkowski, dessen Auswahl dringend auswärts ein Erfolgserlebnis benötigt.

Beim 3:3 in der letzten Heimbegegnung hatte der SVS Moral bewiesen. Der Coach wusste aber nicht, ober er sich bei seiner Spielanalyse über den Punktgewinn freuen oder über die drei Gegentreffer ärgern soll. Die Tabelle lügt nicht. Die Gefahr, ganz unten rein zu rutschen, ist groß. Zumal nach dem FC Kray mit dem SV Scherpenberg der nächste Hochkaräter wartet.

Info: Das Spiel beim SV Hönnepel/Niedermörmter wird entweder an Ostersonntag oder -montag nachgeholt.

Quelle: RP
 
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