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Sonsbeck II drückt Orsoy die Daumen

Lokalsport: Sonsbeck II drückt Orsoy die Daumen
In Sichtweite: Die Aufstiegsaspiranten SV Orsoy und SV Sonsbeck II trennen in der A-Liga-Tabelle zwei Punkte. FOTO: Armin Fischer
Kreis. Fußball-Kreisliga A: Beide Teams hoffen noch auf den Aufstieg. Lüttingen zieht die Relegation der Mallorca-Tour vor. Von Detlef Kanthak

Die Fußballer des SV Sonsbeck II haben den SV Orsoy in ihr Herz geschlossen. Da, wo ansonsten gesunde Rivalität unter den beiden Mannschaften aus der Fußball-Kreisliga A herrscht, werden jetzt kräftig die Daumen gedrückt. Das passiert natürlich nicht ganz ohne Hintergedanken. Die Grün-Weißen aus Orsoy sollen Sonsbecks Zweitvertretung im Endspurt doch noch zum Aufstieg in die Bezirksliga verhelfen.

Drei Spieltage vor Abschluss der Saison hat der SVS II, Drittplatzierter in der Tabelle, sein Schicksal nicht mehr in eigenen Händen. Aber: Sowohl Spitzenreiter MSV Moers als auch der Tabellenzweite FC Meerfeld müssen in den Wochen nach Pfingsten noch gegen den SVO antreten. Und lässt einer von ihnen dabei Federn und geht als Verlierer vom Platz, wäre dies die Chance für Sonsbeck II, trotz seines derzeitigen Drei-Punkte-Rückstands, aber dank seiner besseren Tordifferenz noch auf einen Aufstiegsplatz zu springen. Das "Zünglein an der Waage", die Mannschaft von Trainer Frank Pomrehn, könnte bei allem Einsatz am Ende selbst mit leeren Händen dastehen. Fünf Punkte Rückstand auf die Spitze trägt das Team im Rucksack mit sich herum; diese Last dürfte zu schwer wiegen. Zumal in Orsoy von außen viel Unruhe reingetragen wurde. Abteilungsleiter Klaus Eidt ist zurückgetreten, Pomrehn hat angekündigt, am Saisonende aufhören zu wollen.

Das Restprogramm der vier Aufstiegskandidaten: MSV Moers (66 Punkte; 83:40 Tore): SV Orsoy (Heimspiel), VfB Homberg II (Auswärtsspiel), Borussia Veen (H). FC Meerfeld (66; 61:26): SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen (H); SV Orsoy (A); VfB Homberg II (H). SV Sonsbeck II (63; 89:37): TuS Asterlagen (H); SV Millingen (A); Preußen Vluyn (H). SV Orsoy (61; 69:33); MSV Moers (A), FC Meerfeld (H); Alemannia Kamp (A).

Im Juni könnte es ein Problem für die Mannschaft des SSV Lüttingen geben. Das Team kämpft verbissen um den Klassenerhalt in der Kreisliga A. Und dank eines Kraftakts mit vielen wertvollen Punkten in den vergangenen Wochen haben sich die Fischerdörfler auch tatsächlich auf den 15. Platz vorgespielt. Das würde die Teilnahme an der Relegationsrunde bedeuten und könnte den Abstieg vermeiden. Dumm nur: Just wenn dann in einem Monat gegen die beiden Vertreter aus der B-Liga gespielt werden müsste, möchte das Team von Thilo Munkes eigentlich auf Mallorca mit einem oder mehreren kühlenden Getränken am Strand liegen. Die Abschlussfahrt ist seit langem gebucht und jetzt wieder höchst gefährdet. Kleiner Trost: Zum Glück wurde eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen.

Der SSV ringt derzeit mit dem punktgleichen FC Rumeln-Kaldenhausen um den 15. Rang. Der Verlierer dieses Duells wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auf direktem Weg in die B-Liga absteigen müssen. Beide Mannschaften treffen am vorletzten Spieltag in Rumeln aufeinander. Kandidaten für die Relegationsrunde sind aber auch noch der Rumelner TV, VfB Homberg II und TuS Asterlagen, die jedoch mit einem komfortablen Punktevorsprung in die drei letzten Spielrunden der Saison gehen. Bereits abgestiegen sind Fichte Lintfort II und Alemannia Kamp.

Das Restprogramm der fünf Abstiegskandidaten: Rumelner TV (38 Punkte; 61:72 Tore): Alemannia Kamp (A); VfL Rheinhausen (H); SSV Lüttingen (A). VfB Homberg II (37; 65:73): Viktoria Alpen (A); MSV Moers (H); FC Meerfeld (A); TuS Asterlagen (37; 46:79): SV Sonsbeck II (A); Fichte Lintfort II (H); Viktoria Alpen (A). SSV Lüttingen (32; 54:64): SV Budberg (H); FC Rumeln-Kaldenhausen (A); Rumelner TV (H); FC Rumeln-Kaldenhausen (32; 53:76): VfL Rheinhausen (A); SSV Lüttingen (H); SV Budberg (A).

Quelle: RP
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