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Sonsbeck II rechnet mit unbequemer Aufgabe

Lokalsport: Sonsbeck II rechnet mit unbequemer Aufgabe
Erfolgsserie: Schlussmann David Vengels hat mit dem SV Sonsbeck II die vergangenen fünf Spiele gewonnen. FOTO: Armin Fischer
Kreis. Fußball-A-Liga: Der Tabellendritte muss bei der SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen auflaufen. Lüttingen ist wieder krasser Außenseiter. Von Detelf Kanthak

Der SV Sonsbeck II blickt auf erfolgreiche Wochen in der Fußball-Kreisliga A zurück. Fünf Partien in Folge wurden gewonnen, in der Tabelle hat sich die Mannschaft um Trainer Thomas Dörrer dafür mit dem Sprung auf den dritten Rang belohnt. Die Aufgabe am Sonntag, dem elften Spieltag, beschert dem Bezirksliga-Absteiger die Fahrt zur Spielvereinigung aus Rheurdt und Schaephuysen.

Das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen, wäre ein waghalsiger Fehler, wie Dörrer glaubt. "Wir sind zwar in der Favoritenrolle", sagt der Coach angesichts des Blicks auf die Tabelle, in der sich der Fusionsclub elf Plätze hinter seinem Team eingeordnet hat. Es folgt sofort die Einschränkung. "Auch Rheurdt-Schaephuysen hat zuletzt einen guten Lauf gehabt und ist bis zum 1:3 in Vluyn am vergangenen Sonntag auch fünf Wochen lang nicht bezwungen worden", weiß Dörrer. Zudem: die Gastgeber imponieren mit einem gut gestaffelten Abwehrverband, der erst 13 Gegentore zugelassen hat. So viele gab es auch für Sonsbecks Reserve, und nur die hoch eingeschätzten Mannschaften aus Meerfeld und Budberg haben ihr Tor in dieser Saison bislang besser bewachen können. "Das wird also eine ganz unbequeme Aufgabe und eine zähe Übung werden", ist Sonsbecks Trainer überzeugt.

Eine Serie zu verteidigen hat auch der SV Orsoy. Bei den Grün-Weißen stehen vier siegreiche Meisterschaftsauftritte in Folge zu Buche. Nummer fünf soll im Heimspiel gegen Preußen Vluyn folgen, womit der Tabellenfünfte die Gäste in der Tabelle überholen würde. "Die vier erfolgreichen Spiele sind eine Bestätigung für die Mannschaft", sagt Trainer Frank Pomrehn, der seinem Team nach dem so gar nicht ins Bild passende 1:2 im Pokalspiel gegen den Rumelner TV einen Rat mit auf den Weg gibt: "Wir sollten weiterhin mit Spaß und Freude spielen, dann klappt's auch mit den Punkten."

Viktoria Alpen reist zum Aufsteigerduell beim FC Rumeln-Kaldenhausen mit einer klaren Vorgabe ihres Trainers. "Wir müssen punkten", sagt Jörg Schütz, dem trotz des 6:2 über Lüttingen am vergangenen Sonntag und der damit verbundenen Rückkehr in die obere Tabellenhälfte weiterhin Zweifel am Gesamtprojekt "A-Liga" quälen. "Wir haben gesehen, wie schnell man in der Tabelle abrutschen kann", will der Coach dem einen Riegel vorlegen. Leicht wird's nicht werden, denn die Gastgeber imponierten mit einer am Ende dann doch nicht belohnten Aufholjagd im nur knapp mit 3:4 verlorenen Pokalspiel beim Ligaprimus MSV Moers.

Das 0:4 gegen Orsoy hat im Lager des Neulings SV Millingen für Redebedarf gesorgt. Trainer Torsten Weist hat seinen Schützlingen vor dem samstäglichen Gastspiel in Homberg die Fehler vor Augen gehalten. "Wir müssen unsere Spielzüge wieder schneller nach vorne tragen, bei Ballverlust aber sofort zurückfallen lassen. Daran hat's gehapert", hofft Weist auf Besserung.

Mehr Mittelfeld als in der Partie zwischen Borussia Veen und dem TuS Asterlagen hat die Liga an diesem Spieltag nicht zu bieten. Der Tabellenneunte erwartet den Zwölften, und beide Teams werden lediglich durch einen Zähler getrennt. Dem Sieger lacht der Sprung in höhere Tabellengefilde, dem Verlierer droht die Nachbarschaft zum Ligakeller.

Sowohl der SV Budberg als auch der SSV Lüttingen waren am Mittwoch im Kreispokal beschäftigt. Während die Budberger beim 4:0-Erfolg über den TuS Xanten frischen Wind für das Meisterschaftsspiel gegen den Tabellenvorletzten Alemannia Kamp mitnehmen, schied Lüttingen gegen den SV Scherpenberg aus. Nach dem Spitzenreiter der Bezirksliga wird am Sonntag mit dem MSV Moers der Tabellenführer der A-Liga erwartet. Die Spitzenteams geben sich die Klinke in die Hand, die Einschätzung von Trainer Thilo Munkes bleibt die gleiche: "Wir gehen einmal mehr als krasser Außenseiter in die Partie."

Quelle: RP
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