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Lokalsport
Sonsbecker Aufwand bleibt auswärts ohne Ertrag

Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Der SVS unterlag beim VfB Speldorf mit 1:2. Terlinden und Gerritzen mussten verletzt runter. Von Rene Putjus

Sieben Wochen ist es her, als die Landesliga-Fußballer des SV Sonsbeck in Essen nach einer Niederlage mit gesenktem Kopf in die Kabine schlichen. Es folgten vier Siege und ein Unentschieden. Gestern war's dann wieder soweit. Die Rot-Weißen standen nach dem Abpfiff der Partie in Spieldorf mit leeren Händen da. 1:2 (0:1) hieß es am Ende. Der VfB zog nach Punkten gleich (33) und tauschte mit dem SVS den Tabellenplatz.

Trainer Sandro Scuderi ärgerte sich natürlich über den Ausgang der Begegnung, attestierte seiner Elf aber eine überdurchschnittliche Leistung. Guido Lohmann, der Sportliche Leiter, sah "mit das beste Spiel der Saison" aus Sonsbecker Sicht. Doch blieben die Zähler halt in Speldorf. Die Gäste mussten bereits nach vier Minuten einem Rückstand hinterherlaufen. Nach einer unnötigen Ecke gelang dem VfB im Verfolgerduell das 1:0. Für Philipp Bartmann fühlte sich am langen Pfosten niemand verantwortlich, so dass der das Leder ungehindert ins Netz köpfen durfte. Es entwickelte sich eine Partie, in der die Scuderi-Elf die Kontrolle übernahm. Gegen aggressiv auftretende Hausherren wurde das Mittelfeld schnell überbrückt. Allerdings sprangen zu wenige Chancen heraus. Das mag auch daran gelegen haben, dass Felix Terlinden bereits nach 18 Minuten runter musste. Der Stürmer war umgeknickt. Für ihn kam Jonas Gerritzen. Ihm war die lange Verletzungspause anzumerken. "Gerry" hätte in der 55. Minute den Ausgleich erzielen müssen. Freistehend schoss er Keeper Kai Gröger an.

Florian Abel war's schließlich, dem das 1:1 für dominant spielende Gäste gelang (70.). Nachdem der Schlussmann einen Schuss von Stephan Schneider nicht festhalten konnte, war der Sonsbecker Regisseur zur Stelle und staubte ab. In der Schlussphase musste Scuderi ein zweites Mal verletzungsbedingt auswechseln (82.). Gerritzen hatte einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen. Die mitgereisten Anhänger hatten sich bereits mit der Punkteteilung abgefunden, als der VfB nochmals zuschlug. Aus dem Gewühl heraus traf Alassane Ouedraogo (86.). Der SVS monierte eine Abseitsstellung. Doch das Reklamieren half nichts, Referee Maik Henkies zeigte auf den Mittelpunkt.

"Wir haben das Spiel kontrolliert, die Speldorfer aber mit wenig Aufwand viel erreicht. Uns hat vorne das Quäntchen Glück gefehlt", resümierte Scuderi, der sich gestern sicher war, dass die Niederlage sein Team nicht umwirft. "Wir lassen den Kontakt nach oben nicht abreißen", fügte Lohmann hinzu. Das will die Elf am nächsten Sonntag im Derby gegen den SV Schwafheim unterstreichen. Es spielten: Weichelt; Prause, Hahn, Janßen, Schoofs, Schmitz (88. Fuchs), Kremer, Schneider, Abel, Maas, Terlinden (18. Gerritzen/82. Leurs).

Quelle: RP
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