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Lokalsport
Speicher - Stürmer mit eingebauter Torgarantie

Alpen. Fußball-Kreisliga A: Mit 2:0 setzte sich die Viktoria gegen Sonsbeck II durch und kletterte auf Tabellenplatz zwei. Von Johannes Heiming

Alpens Trainer Jörg Schütz kam nach der Partie gegen Sonsbeck II nicht umhin einzugestehen, dass die Gäste mehr Spielanteile gehabt hatten und auch gute Torchancen für sich verbuchen konnten. Entscheidend war allerdings der zweite Teil von seinem Resümee: "Wir wussten, was auf uns zukommt und haben uns darauf sehr gut eingestellt. Das war alles relativ leicht auszurechnen für uns." Und so stand es nach 90 Minuten eben 2:0 für die Viktoria, die ihre Erfolgsserie fortsetzte. Für die Alpener war's der fünfte Sieg in Serie, der zugleich Tabellenrang zwei bedeutet. Nur das schlechtere Torverhältnis im Vergleich mit dem SV Orsoy verhindert den Platz an der Sonne.

Der SV Sonsbeck II hingegen hat nach der zweiten Niederlage in Folge den Anschluss an die Spitzenplätze verloren. Dementsprechend enttäuscht war Trainer Stefan Kuban: "Dass wir heute verloren haben, tut mir leid für die Jungs. Wir haben gut gespielt, sind aber an unserer Chancenverwertung gescheitert." Wie man Torchancen souverän verwertet, zeigte auf der Gegenseite ein weiteres Mal Nils Speicher. Die "Tormaschine", wie der Angreifer von Schütz genannt wird, stand zwei Mal da, wo ein Stürmer stehen muss (33./61.). "Nils fackelt nicht lange und haut die Dinger halt einfach rein", lobte sein Trainer. Wenn Speicher, der bereits 14 Tore in dieser Saison erzielte, nicht gerade gefährlich vor dem SVS-Gehäuse auftauchte, überließen die Viktoria den Gästen meist den Ball und war darum bemüht, die guten Offensivkräfte im Griff zu behalten.

Das gelang zwar nicht immer, doch Buschhaus, Gerritzen und Co. verpassten es, ihre Möglichkeiten zu nutzen. "Vor dem Tor fehlt uns derzeit etwas die Leichtigkeit und Zielstrebigkeit", so Kuban, der seiner Mannschaft aber insgesamt "keinen Vorwurf" machen wollte. Sein Team begann stark, wurde nach einer halben Stunde aber durch die verletzungsbedingte Auswechselung von Florian Terlinden geschwächt, der sich eine Zerrung zugezogen hatte. "Das hat uns weh getan", ärgerte sich der Trainer.

Nach dem Wiederanpfiff mühte sich der SVS um den Ausgleich, kassierte aber stattdessen den "Nackenschlag" zum 0:2. Das sorgte für Freude auf der Gegenseite, auch wenn das Fazit von Schütz nüchtern ausfiel: "Die drei Punkte nehmen wir gerne mit - alles ist gut."

Viktoria Alpen: Dahm; Spallek, Jung, Goergen, Tooten, Schmitz, Rassier (90. Roggendorf), Speicher, Lorscheider (81. Feuchter), Kuhlmann (63. Haß), Esper.

SV Sonsbeck II: D. Vengels; Timm (73. Albers), Schaap, Höptner, J. Vengels, Martins Ukaegbu, Kienapfel, Terlinden (26. Ten Elsen/65. van Bonn), Buschhaus, Gerritzen, Merkel.

Quelle: RP
 
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